Im „Kölner Treff“

Guido Cantz verrät besonderes Ritual im Kölner Karneval


14.03.2026 – 14:44 UhrLesedauer: 3 Min.

Comedian und Moderator Guido Cantz beim „Kölner Treff“: Cantz ist seit Jahrzehnten eine Größe im Kölner Karneval und kommentiert im WDR den Rosenmontagszug. (Quelle: IMAGO/Klaus W. Schmidt)

Guido Cantz ist als Kommentator des Kölner Rosenmontagszug beliebt. Im „Kölner Treff“ erzählt er, warum der Kölner Karneval manchmal enorm stressig ist.

Moderator Guido Cantz hat in der WDR-Talkshow „Kölner Treff“ am Freitagabend (13. März) Einblicke in die teils stressige Karnevalssession in der Stadt gegeben. „Ich stand in dieser Zeit acht Mal am Tag auf der Bühne, jeweils mindestens 30 Minuten“, sagte Cantz im Gespräch mit den Moderatoren Micky Beisenherz und Susan Link. Früher seien es sogar teils 13 Auftritte am Tag gewesen, so Cantz weiter.

Guido Cantz gab Rosenfeld direkt ein Versprechen: „Ich kenne ein paar Leute. Wenn du mal auf einem Wagen mitfahren möchtest, dann können wir da sicher etwas organisieren.“ Der 54-Jährige steht mittlerweile seit 35 Jahren auf den Bühnen im Kölner Karneval. „Diese Disziplin gibt es für Humorschaffende in dieser Form nirgendwo anders“, erklärte Cantz im Gespräch weiter.

Das Leben auf der Bühne habe sich in den vergangenen 35 Jahren deutlich geändert. „Es ist schwieriger geworden, die Leute zum Zuhören zu bekommen. Viele sind mittlerweile von ihren Handys abgelenkt. Aber es macht weiterhin Spaß. Man merkt: Die Leute wollen nicht nur Musik sondern auch Menschen, die ihnen auf der Bühne etwas erzählen.“

Um fit zu bleiben, hat Cantz dabei ein besonderes Erfolgsgeheimnis. Auch, weil er mit Arthrose in seinen Knien auf seine Gesundheit achten muss, wie er selbst sagt. „Während der Session bin ich montags und Freitags in der Eistonne. Dazu begebe ich mich in eine Kältekammer, die die Bedingungen auf 4.200 Metern für 15 Minuten simuliert“, erklärte Cantz weiter. So fühle er sich fit und bereit für die Anstrengungen in der Session.

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