„Das ist geschichtsvergessen“
Günther fordert neuen Linkenchef zum Rücktritt auf
22.06.2026 – 07:58 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Linke hat einen neuen Vorsitzenden gewählt: Luigi Pantisano soll die Partei gemeinsam mit Ines Schwerdtner in die Zukunft führen. Er steht allerdings bereits stark in der Kritik.
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat den neugewählten Ko-Chef der Linkspartei, Luigi Pantisano, zum Rücktritt aufgefordert, nachdem dieser die Christdemokraten in die Nähe des Faschismus gerückt hatte. „Wer die CDU mit Faschisten und der AfD gleichsetzt, hat sich für jeden ernsthaften demokratischen Austausch disqualifiziert“, sagte Günther der „Bild“-Zeitung vom Montag. „Das ist geschichtsvergessen.“
Jemand wie Pantisano könne „für Demokratinnen und Demokraten kein Ansprechpartner sein“, betonte Günter. Er sollte sich „schnellstmöglich aus der Politik verabschieden“.
Pantisano war am Wochenende beim Parteitag der Linkspartei in Potsdam zum neuen Ko-Chef gewählt worden. Parteichefin Ines Schwerdtner wurde von den Delegierten im Amt bestätigt. Der „Bild“ sagte er am Samstag, es gebe „gerade gar keinen Unterschied zwischen der CDU, die faschistische Politik macht, der AfD oder den Faschisten selbst“. Zuvor hatte sich Pantisano in der ARD aber noch für mögliche Bündnisse mit der CDU auf Landesebene ausgesprochen, um eine AfD-Regierung zu verhindern.











