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Home » Guatemala: Volcán de Fuego bricht aus: 1.400 Menschen evakuiert
Panorama

Guatemala: Volcán de Fuego bricht aus: 1.400 Menschen evakuiert

MitarbeiterBy MitarbeiterAugust 6, 2026
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Guatemala: Volcán de Fuego bricht aus: 1.400 Menschen evakuiert

1.400 Menschen evakuiert

Feuervulkan in Guatemala spuckt Asche-Säule

05.08.2026 – 02:25 UhrLesedauer: 2 Min.

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Aus dem Krater des Vulkans Fuego fließt Lava, aufgenommen von San Juan Alotenango in Guatemala aus. (Quelle: Moises Castillo/AP/dpa/dpa-bilder)

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Der als hochaktiv geltende Feuervulkan in Guatemala hat Anwohner in Alarm versetzt. Rund 1.400 Menschen werden in Sicherheit gebracht.

Ein neuer Ausbruch des hochaktiven Feuervulkans (Volcán de Fuego) in Guatemala hält die Menschen in der Region in Atem. Der Vulkan rund 40 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Guatemala-Stadt spuckt eine Säule aus Asche, Gasen und Lavafragmenten aus, die vier bis fünf Kilometer hoch in den Himmel steigt, wie der nationale Katastrophenschutz Conred in einem Post auf der Plattform X mitteilte. Für drei Verwaltungsbezirke wurde die höchste Alarmstufe rot ausgerufen.

Erste Dörfer nahe dem Vulkan in dem mittelamerikanischen Land mussten evakuiert werden. Mehr als 1.400 Menschen seien in Sicherheit gebracht worden, sagte die Leiterin von Conred, Claudinne Ogaldes. Anwohner suchten Schutz in Notunterkünften. Der Schulunterricht wurde abgesagt. Von dem Ausbruch betroffen sind laut Urízar rund 29.000 Menschen in verschiedenen Ortschaften – etwa durch den Ascheregen.

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Die Aschewolken dehnen sich aktuell etwa 120 Kilometer in westlicher und nordwestlicher Richtung aus und könnten den Flugverkehr in den Verwaltungsbezirken Chimaltenango und Suchitepéquez beeinträchtigen. Die höchste Alarmstufe gilt für diese beiden Regionen sowie für Escuintla. Conred rief die Bevölkerung auf, sich nicht diesem Vulkan oder den Schluchten zu nähern, die sich an seiner südöstlichen Flanke befinden. Heiße Ströme aus Gas, Asche und Gesteinsbrocken, die sogenannten pyroklastischen Ströme, fließen die Hänge des Vulkans hinunter.

Das Institut für Seismologie und Vulkanologie betonte in einem Post auf X, dass der Vulkan sich derzeit in seiner „intensivsten Phase“ befinde und Vorsichtsmaßnahmen für die Orte im Umkreis von zehn Kilometern getroffen werden sollten.

Berichte: Schaulustige auf Nachbarvulkan

Medienberichten zufolge sollen sich Touristen trotz eines Aufstiegsverbots auf den nahe gelegenen Vulkan Acatenango begeben haben, um von dort aus die Aktivität des Feuerbergs zu beobachten und Videos davon in sozialen Medien wie TikTok zu posten. Der Zugang zum Vulkan wurde später gesperrt, um das Leben der Menschen zu schützen und Risikosituationen zu vermeiden, wie die Nationale Zivilpolizei auf X mitteilte.

Der knapp 3.800 Meter hohe Feuervulkan liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, der seismisch aktivsten Zone der Erde, die Länder von Asien bis Lateinamerika umspannt. Er ist zudem einer der aktivsten Vulkane Mittelamerikas. Im vergangenen Jahr gab es zwei größere Ausbrüche. Bei einer heftigen Eruption im Jahr 2018 kamen rund 200 Menschen ums Leben.

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