Probleme mit der Disziplin

Schweiz-Kapitän Xhaka übt nach Fehlstart deutliche Kritik


14.06.2026 – 12:23 UhrLesedauer: 2 Min.

Granit Xhaka: Der Schweizer Kapitän konnte am Samstagabend nicht zufrieden sein. (Quelle: IMAGO/PETER KLAUNZER/imago)

Die Schweiz erwischt einen Fehlstart in die Weltmeisterschaft. Nach dem Spiel werden Kapitän Granit Xhaka und Trainer Murat Yakin deutlich.

Die Ausgangslage war klar: Die Schweiz, mit großen Ambitionen zur WM 2026 gereist, war gegen Katar, das sich erstmals auf sportlichem Wege für eine Endrunde qualifiziert hat, der klare Favorit. Das war am Samstagabend auf dem Feld über weite Strecken zu sehen – in der Nachspielzeit gelang den Asiaten dennoch der Treffer zum 1:1. Es war zugleich der Endstand.

Für die Alpennation kommt dieses Remis einer echten Enttäuschung gleich. Eine Enttäuschung, die vor allem bei Granit Xhaka in deutlichen Worten resultierte. „Wenn der Trainer Spieler reinbringt und man hat auf gewissen Positionen die Disziplin nicht, dann wirds schwierig“, kritisierte der Schweizer Kapitän.

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Mit Miro Muheim, Ardon Jashari und Johan Manzambi waren drei der fünf Einwechselspieler am Gegentor beteiligt. Trainer Murat Yakin betonte dennoch: „Wir sind ein Team. Letztlich müssen wir uns an der eigenen Nase nehmen.“

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Quelle: MagentaTV

Xhaka, der vor dem Turnierbeginn vom WM-Titel gesprochen hatte, appellierte ebenfalls an sich und seine Kollegen. „Erstmal müssen wir mit beiden Beinen auf den Boden kommen und die Realität sehen. Sehen, dass wir nicht so weit sind, wie wir vielleicht vor dem Turnier gesprochen haben“, sagte er.

Xhaka hofft auf einen Lerneffekt für die Schweiz

Am Donnerstag geht es für die Schweiz mit dem zweiten Gruppenspiel gegen Bosnien und Herzegowina weiter (ab 21 Uhr im Liveticker bei t-online). Dann gilt es für die „Eidgenossen“, die Nachlässigkeiten aus dem Katar-Spiel nicht zu wiederholen. „In der zweiten Halbzeit haben wir nicht mehr den Rhythmus gefunden, was uns in der ersten Halbzeit stark gemacht hat – nicht so viel Disziplin auf verschiedenen Positionen gehabt“, legte Xhaka den Finger in die Wunde.

Trotz seines Ärgers zog der Kapitän auch Positives aus der Enttäuschung zum WM-Auftakt: „Ich glaube, das Ergebnis tut uns gut als Mannschaft, damit wir sehen, wo wir stehen. Damit wir auch sehen, dass wir mehr machen müssen, als wir vielleicht denken.“

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