Browser aktualisieren

Google schließt 30 Sicherheitslücken in Chrome


29.04.2026 – 12:54 UhrLesedauer: 2 Min.

Chrome-Logo: Der Internetbrowser ist weit verbreitet. (Quelle: IMAGO/Zoonar.com/Mojahid Mottakin/imago)

Ein neues Update für den Chrome-Browser behebt Sicherheitsprobleme. Einige der Schwachstellen stuft Google als besonders kritisch ein. Nutzer sollten schnell handeln.

Google hat zahlreiche Sicherheitslücken in seinem Internetbrowser Chrome geschlossen. Wie der Entwickler mitteilt, wurden 30 Schwachstellen in dem Programm behoben, darunter mehrere als kritisch eingestufte Lücken.

Einige der Schwachstellen betreffen sogenannte Use-after-free-Fehler. Dabei greifen Programme auf bereits freigegebenen Speicher auf dem PC zu, was Angreifern unter Umständen den Zugriff auf fremde Rechner ermöglichen kann.

Auch zahlreiche als „hoch“ eingestufte Schwachstellen wurden behoben. Diese betreffen unter anderem die Grafikverarbeitung (GPU), WebRTC, Animationen sowie die Browser-Engine V8. Einige dieser Lücken könnten dazu führen, dass Angreifer Schadcode einschleusen oder Daten auslesen, so Google.

Google hält sich mit genauen Informationen zu den Sicherheitslücken bewusst zurück. Der Grund ist, dass potenzielle Angreifer die Details sonst ausnutzen könnten, bevor ausreichend Nutzer das Update installiert haben.

Das Update bringt Chrome auf die Versionen 147.0.7727.137 und 147.0.7727.138 für Windows und Mac sowie 147.0.7727.137 für Linux.

In den meisten Fällen aktualisiert sich Chrome automatisch, sobald Nutzer den Browser schließen und wieder öffnen. Die Updates lassen sich aber auch manuell ausführen.

Wer die aktuellen Versionen des Internetbrowsers bisher nicht nutzt, sollte dringend die neue Version installieren. Wo Sie die aktuelle Versionsnummer sehen und wie ein manuelles Update des Browsers gestartet wird, erklären wir hier:

Die geöffneten Tabs und Fenster werden vom Browser gespeichert und beim Neustart automatisch wieder geöffnet. Wenn Sie den Browser nicht sofort neu starten möchten, klicken Sie auf „Jetzt nicht“. Das Update wird dann beim nächsten Start des Browsers installiert.

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