Alpen-Drama in der Schweiz
Gondel stürzt in Skigebiet in die Tiefe
Aktualisiert am 18.03.2026 – 13:30 UhrLesedauer: 2 Min.
In einem Schweizer Skigebiet weht starker Wind. Eine Gondel stürzt in die Tiefe und überschlägt sich mehrfach. Mindestens eine Person muss Berichten zufolge reanimiert werden.
Im größten Skigebiet der Zentralschweiz ist am Mittwochvormittag eine Gondel abgestürzt. Ein Sprecher des Skigebiets bestätigte den Absturz. Die zuständige Kantonspolizei Nidwalden sprach zunächst nur von einem „Vorfall“, ohne Einzelheiten zu nennen. Ein Rettungshubschrauber der Schweizer Rettungsflugwacht Rega befand sich im Einsatz.
Mehrere Medien veröffentlichten Videoaufnahmen: Zu sehen ist, wie im Skigebiet Engelberg-Titlis eine Kabine in die Tiefe stürzt, auf den Hang prallt und sich mehrfach überschlägt, bevor sie liegenbleibt.
Auf einem weiteren Video ist der Nachrichtenseite „20 Minuten“ zufolge zu sehen, wie eine Person reanimiert wird. „Sie haben eine Person sicher 30 Minuten versucht, wiederzubeleben“, zitierte die Boulevardzeitung „Blick“ einen Augenzeugen. Der Anblick sei schockierend gewesen.
Zum Zeitpunkt des Unglücks soll starker Wind in der Region geherrscht haben – in exponierten Lagen mit Spitzen von bis zu 130 km/h. „Es hat stark gewindet“, beschrieb der Augenzeuge laut „Blick“ den Moment kurz vor dem Unglück. „Dann gab es einen Ruck, wo sich das Seil bewegt hat.“ Schließlich sei die Kabine abgestürzt.
Das Skigebiet Engelberg liegt südlich des Vierwaldstättersees auf knapp 3.000 Metern. Die Talstation Engelberg liegt auf gut 1.000 Metern. „Aufgrund starken Winds bleiben die Anlagen oberhalb Gerschnialp geschlossen“, hieß es nach dem Unglück auf der Internetseite der Titlisbahnen. Die Gondel soll kurz nach der Mittelstation Trübsee abgestürzt sein.
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