Er lief auch für Deutschland auf
FC-Bayern-Star Giulia Gwinn liebt Ex-Torhüter
Aktualisiert am 23.04.2026 – 05:37 UhrLesedauer: 3 Min.
Beim FC Bayern und in der deutschen Nationalmannschaft ist Giulia Gwinn seit Jahren eine feste Größe. Auch privat hat sie ihr Glück längst gefunden.
Seit dem Rücktritt von Alexandra Popp ist Giulia Gwinn das Gesicht der deutschen Frauen-Nationalmannschaft. Die 26-Jährige vom FC Bayern ist eine der absoluten Leistungsträgerinnen im Team, gilt zudem als meinungsstark – weshalb Bundestrainer Christian Wück ihr im Februar 2025 auch offiziell das Kapitänsamt der DFB-Frauen anvertraute.
Gwinn läuft seit 2017 für Deutschlands A-Auswahl auf und gewann mit dem Team im Sommer 2024 bei den Olympischen Spielen die Bronzemedaille. Zum Zeitpunkt ihres DFB-Debüts stand die Außenverteidigerin noch beim SC Freiburg unter Vertrag. 2019 folgte dann der Wechsel nach München.
Mit den Bayern konnte Gwinn am Dienstag mit dem Sieg gegen Union Berlin ihren fünften Meistertitel bei den Münchnerinnen einfahren und schoss dabei das entscheidende Tor. In der vergangenen Saison machte sie mit ihren Teamkolleginnen das Double aus Meisterschaft und Pokal perfekt. Auch von zwei schweren Verletzungen ließ sie sich nicht aufhalten: Gwinn erlitt 2021 und 2022 Kreuzbandrisse und kämpfte sich beide Male eindrucksvoll zurück.
Da die Starspielerin in sportlicher Hinsicht begeistert und medial immer häufiger in Erscheinung tritt, rückt unweigerlich auch ihr Privatleben in den Fokus. Schon seit mehreren Jahren ist Gwinn in einer Beziehung – und zwar mit einem Ex-Sportler.
Sein Name: Constantin Frommann. Um die Beziehung zu ihm macht Gwinn schon lange kein Geheimnis. „Wir haben uns in Freiburg kennengelernt“, sagte sie 2022 der „Bild am Sonntag“. „Und ich kann mich noch daran erinnern, als er mir sagte, dass er nach Meppen geht. Ich wusste erst gar nicht, wo das liegt. Ich war richtig erschrocken, dass es fast Holland war.“
Das war 2020. Der Grund für die Entscheidung des damaligen Fußballprofis Frommann, in die Stadt im Emsland zu ziehen: Beim SC Freiburg war sein Vertrag im Oktober jenes Jahres aufgelöst worden.
Zwischen 2010 und 2017 hatte der 26-Jährige als Torwart die Jugendabteilungen des Sport-Klubs durchlaufen, absolvierte bis 2020 dann 38 Ligaspiele für die Zweitvertretung der Breisgauer. In der Spielzeit 2018/2019 gehörte er sogar zum Bundesligakader. Nach einer Leihe nach Großaspach in der Folgesaison war das Kapitel Freiburg dann aber für Frommann zu Ende. Er schloss sich bis 2022 Meppen an und beendete dann 2023 überraschend seine Karriere – aufgrund irreparabler Hüftschäden, wie er damals auf der Plattform Instagram bekannt gab.
