Hohes Interesse

Kölner Fernsehturm: Gespräche zur Wiedereröffnung laufen


04.03.2026 – 13:59 UhrLesedauer: 2 Min.

Der Kölner Fernsehturm Colonius: Das Restaurant und der ehemalige Nachtclub sind seit den 1990er-Jahren nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich.

Der Kölner Fernsehturm Colonius: Das Restaurant und der ehemalige Nachtclub sind seit den 1990er-Jahren nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich. (Quelle: Imago/Manngold)

Aussichtsplattform und Restaurant auf dem Fernsehturm Colonius sind seit 1999 geschlossen. Ein Interessent plant, das zu ändern. Es gibt aber einen Haken.

Die Pläne zur Wiedereröffnung des Kölner Fernsehturms Colonius für die Öffentlichkeit nehmen weiter Formen an. Es gibt weiterhin einen Interessenten für den Betrieb des Drehrestaurants samt Aussichtsplattform, teilte die Deutsche Funkturm (DFMG) der Kölner Redaktion von t-online auf Anfrage mit. Sollten sich die Pläne konkretisieren, könnte der Turm erstmals seit 1999 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Die DFMG als Besitzer und Betreiber verweist dabei auf zwei erfolgreiche Projekte in Dresden und Hamburg, in denen Fernsehtürme wiederbelebt werden konnten. Dabei sei ein ähnliches Konzept angewandt worden, wie nun auch im Fall des Colonius. „Auf dieser Basis haben wir in Hamburg und Dresden Betreiber gesucht und gefunden.“ Dass es in Köln bereits vor den geklärten Finanzierungsfragen einen Interessen gäbe, „unterstreicht die Attraktivität des Turms“, so ein Sprecher weiter.

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Quelle: t-online

Die Verantwortlichen bei der DFMG hoffen, dass sich der Bund, das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Köln ein Beispiel an den erfolgreichen Projekten in den anderen Städten nehmen. „Alle Beteiligten brauchen Klarheit über die Rahmenbedingungen – und die gibt es in Köln leider noch nicht.“

Restaurant und Aussichtsplattform liegen auf einer Höhe von 166 bzw. 170 Metern auf insgesamt zwei Etagen. Neben der Fläche selbst müssten auch die Aufzüge wieder instand gesetzt werden. Ein Sprecher erklärte weiter: „Außerdem gibt es Lager- und Kühlräume, Küchen und Verwaltungsräume auf zwei unterirdischen Etagen neben dem Colonius, die für einen öffentlichen Betrieb wiederbelebt werden können.“

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