Vor dem Bundesligaspiel

Union-Chef warnt vor Folgen der Bayern-Kritik

17.03.2026 – 07:00 UhrLesedauer: 1 Min.

Horst Heldt, Geschäftsführer des 1. FC Union Berlin: Er befürchtet, dass die Kritik das Spiel am Samstag beeinflussen könnte. (Quelle: Swen Pförtner/dpa/dpa-bilder)

Horst Heldt schlägt vor dem Auswärtsspiel in München Alarm. Die Schiedsrichterkritik des FC Bayern könnte einen Nachteil für die Berliner bedeuten.

Union Berlins Geschäftsführer Horst Heldt hat die öffentliche Schiedsrichterkritik des FC Bayern München attackiert. Bei „Triple – der Hagedorn-Fußballtalk“ auf Sky äußerte er sich vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel in München am Samstag um 15.30 Uhr.

Heldt sagte: „Das nächste Schiedsrichtergespann beim nächsten Spiel – ja Prost Mahlzeit – die haben es nicht einfach. Weil natürlich jede Situation ganz genau beäugt wird und begleitet wird. Und das ist nicht in Ordnung.“

Es habe einen anderen Aufschlag, wenn sich die Bayern öffentlich zu solchen Themen äußerten, so Heldt. Union werde die Leidtragenden sein, sagte der 56-Jährige. Heldt ergänzte: „Es gibt immer Situationen, in denen sich Vereine über Entscheidungen aufregen. Aber das ist kein Vergleich.“

Auslöser der Debatte war die Gelb-Rote Karte für Luis Díaz in der Partie gegen Bayer Leverkusen. Díaz hatte wegen einer vermeintlichen Schwalbe seine zweite Gelbe Karte gesehen. Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß sagte daraufhin bei „Bild“: „Das ist die schlechteste Leistung eines Schiedsrichter-Teams, die ich je bei einem Bundesligaspiel erlebt habe.“ Vorstandschef Jan-Christian Dreesen forderte via Sky vom DFB, „das Niveau der Leistungen seiner Schiedsrichter zu verbessern.“

Die Bayern legten gegen die Gelb-Rote Karte Einspruch ein. Das DFB-Sportgericht wies diesen zurück. Díaz fehlt Union Berlin damit gesperrt.

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