„Der Niedergang ist ziemlich traurig“

Formel 1: Droht Red Bull der nächste Abgang?

15.04.2026 – 11:45 UhrLesedauer: 2 Min.

Max Verstappen und Red Bull könnten eine weitere wichtige Person aus dem Team verlieren. (Quelle: IMAGO/Jakub Porzycki/imago)

Red Bull kommt in der Formel 1 nicht in ruhige Fahrwasser. Die Ergebnisse stimmen nicht, Max Verstappen ist unzufrieden und das Team verzeichnet Abgänge. Nun könnte ein weiterer folgen.

Rund um das Formel-1-Team Red Bull wächst die Sorge vor einem weiteren Verlust. Nach zahlreichen bekannten Namen, die den Rennstall bereits verlassen haben, rückt nun Chefstrategin Hannah Schmitz in den Fokus.

Ex-Mechaniker Kenny Handkammer bringt sie als mögliche nächste Abgangskandidatin ins Spiel, verweist dabei auf Berichte. „Es sieht so aus, als könnte auch Hannah Schmitz gehen. All diese ganzen Schlüsselpersonen und Diskussionen, dass noch mehr folgen werden. Das bereitet einem wirklich Kopfzerbrechen“, sagte er in seinem Podcast „The Two Mechanics“. Besorgt ergänzte er: „Wie stellt man das Team neu auf?“

Die Liste der Abgänge ist lang. Adrian Newey, Jonathan Wheatley und Rob Marshall haben Red Bull bereits verlassen. Zudem steht fest, dass Renningenieur Gianpiero Lambiase spätestens 2028 zu McLaren wechseln wird. Auch um den vierfachen Weltmeister Max Verstappen halten sich seit Monaten Wechselgerüchte.

Schmitz arbeitet seit 2009 für Red Bull und gilt als eine der prägendsten Figuren in der Rennstrategie. Sie war an zahlreichen Erfolgen beteiligt. Auch Verstappen äußerte sich anerkennend über sie. Nach dem Ungarn-GP 2022 sagte der mittlerweile 28-Jährige: „Sie ist unglaublich ruhig. Sie ist einfach sehr gut.“ Und ihre Zukunft könnte Gerüchten zufolge bei Ferrari liegen. Der italienische Rennstall soll laut des Portals „f1ingenerale.com“ Interesse an einer Zusammenarbeit zeigen.

„Der Niedergang von Red Bull ist ziemlich traurig“, leitete Handkammer aus seinen Beobachtungen grundsätzliche Bedenken ab. „Wenn ich CEO wäre, würde ich mir das genau anschauen – all diese wichtigen Leute sind weg oder gehen.“

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