Prozess-Marathon in Hamburg
41 neue Termine: So lange plant das Gericht im Block-Verfahren
10.02.2026 – 14:16 UhrLesedauer: 1 Min.
Zieht sich der Prozess um Christina Block bis zum Jahresende? Das Gericht plant Termine bis Dezember 2026. Das Verfahren ist schon mehrfach verlängert worden.
Das Hamburger Landgericht hat für den Prozess um die Entführung der Block-Kinder 41 weitere Verhandlungstermine festgelegt. Wie aus einer entsprechenden Mitteilung hervorgeht, sind Termine bis zum 18. Dezember geplant.
Laut Gericht bedeuten die neuen Termine nicht, dass das Verfahren am 18. Dezember endet. Es könne kürzer oder länger dauern. Warum neue Termine angesetzt wurden, geht aus der Mitteilung nicht hervor.
Weiter wies das Gericht mehrere Befangenheitsanträge zurück, die vonseiten der Angeklagten eingebracht worden sind, wie es in der Mitteilung heißt. Die beteiligten Richter seien nicht voreingenommen.
Das Verfahren läuft seit dem 11. Juli 2025. Die Hauptangeklagten sind die Hamburger Unternehmerin Christina Block, Tochter des Gründers der Steakhauskette Block House, ein Anwalt der Unternehmensgruppe und ein weiterer mutmaßlicher Entführer aus Israel.
Block ist angeklagt, während eines Sorgerechtsstreits den Auftrag erteilt zu haben, zwei ihrer Kinder in der Silvesternacht 2023/24 aus der Obhut ihres in Dänemark lebenden Ex-Manns zu entführen. Block bestreitet das.
In dem Prozess gibt es derzeit eine längere Pause. Die Fortsetzung ist nach letztem Stand am 2. März geplant.











