Nach 14 Jahren
Georg Restle verlässt ARD-Magazin „Monitor“ – für neue Aufgabe
17.03.2026 – 21:44 UhrLesedauer: 2 Min.
Seit 2012 führte Georg Restle durch das ARD-Politmagazin „Monitor“. Schon nächste Woche wird er das Format zum letzten Mal moderieren.
2025 feierte „Monitor“ ein rundes Jubiläum: Seit 60 Jahren ist das ARD-Format im Fernsehen zu sehen und zählt damit zu den traditionsreichsten politischen TV-Magazinen in Deutschland. Lange führte Georg Restle durch das Format, war seit 2012 als Moderator und Redaktionsleiter tätig. Doch damit ist nun Schluss. Der Journalist wird seine Aufgaben abgeben, wie der WDR am Dienstag mitteilte.
Bereits in der kommenden Woche verabschiedet sich Georg Restle von „Monitor“. Die letzte Sendung mit ihm läuft am 26. März um 21.45 Uhr. Der Grund dafür: Georg Restle übernimmt zum 1. Juni 2026 die Leitung des crossmedialen ARD-Studios Nairobi. Über seine Nachfolge bei „Monitor“ wird der WDR zu einem späteren Zeitpunkt informieren.
„Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung, der ich mit großer Demut begegne“, wird der Journalist in der Mitteilung zitiert. Es gehe ihm bei dem Wechsel nach Nairobi vor allem darum, „die Berichterstattung aus afrikanischen Ländern in der ARD zu stärken und die großen Themen aus diesem riesigen Berichterstattungsgebiet einem deutschen Publikum näher zu bringen, gerade weil sie auch von hoher Relevanz für uns sind“.
Schon in der Vergangenheit war Georg Restle als Auslandskorrespondent tätig. Nach dem Beginn des russischen Angriffskrieges im Jahr 2022 berichtete er mehrfach aus der Ukraine. Von 2010 bis 2012 war er zudem fester Korrespondent für das ARD-Studio Moskau. Darüber hinaus hat er regelmäßig Studiovertretungen absolviert – etwa in Warschau und Nairobi.
Der 60-Jährige studierte Rechtswissenschaften in Freiburg und Internationales Recht in London. Nach seinem Volontariat beim WDR war er für den Sender als Autor von Filmen und Magazinbeiträgen tätig. Im Jahr 2000 wurde er Redakteur beim WDR-Politikmagazin „Monitor“, sieben Jahre später dessen stellvertretender Redaktionsleiter. 2012 übernahm er die Leitung und die Moderation.










