Anschlagspläne auf Weihnachtsmärkte

Behörden entlassen Verdächtigen aus Gewahrsam

05.01.2026 – 11:27 UhrLesedauer: 1 Min.

Ein Weihnachtsmarkt (Symbolbild). Im Dezember wurden mehrere Männer festgenommen, die offenbar einen Anschlag auf den Dingolfinger Weihnachtsmarkt planten. (Quelle: Patricia Bartos/dpa/dpa-bilder)

Die Generalstaatsanwaltschaft München hat einen der fünf Tatverdächtigen im Fall eines geplanten Anschlags auf Weihnachtsmärkte freigelassen.

Ein Verdächtiger im Fall des mutmaßlichen Anschlagsplans auf einem Weihnachtsmarkt in niederbayerischen Dingolfing ist auf freiem Fuß. Die Behörden entließen den Mann am 27. Dezember aus dem Präventivgewahrsam, wie ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft in München mitteilte.

Das Ermittlungsverfahren gegen den Verdächtigen dauert jedoch weiterhin an. Der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft gab mit Verweis auf das laufende Verfahren keine weiteren Details bekannt.

Der Entlassene gehört zu insgesamt fünf Tatverdächtigen in diesem Fall. Die Ermittler gehen von einem islamistischen Motiv aus, wie die Generalstaatsanwaltschaft Mitte Dezember mitteilte. Als Tatwaffe sollte ein Fahrzeug dienen.

Bei den Verdächtigen handelt es sich den Angaben nach um einen Ägypter, einen Syrer und drei Marokkaner. Sie halten sich laut Innenministerium rechtmäßig in Deutschland auf.

Vier der Verdächtigen kamen nach Bekanntwerden des mutmaßlichen Anschlagsplans in Untersuchungshaft. Der fünfte Beschuldigte blieb bis zum Ende der Weihnachtszeit in Gewahrsam.

In Bayern können Richter Menschen einen Monat lang festhalten lassen, um Straftaten zu verhindern. Sie dürfen diesen Zeitraum um höchstens einen weiteren Monat verlängern.

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