Geierhals: Nacken-Fehlhaltung loswerden – Ratgeber

* Wichtige Regeln, damit Sie sich nicht überfordern und die Übungen besonders effektiv wirken

1. Führen Sie diese Übungen nicht aus, wenn ein ärztliches Verbot für Dehnung ausgesprochen wurde (z.B. kurz nach Operationen, deren Narben noch nicht verheilt sind).

2. Bewegen Sie sich beim Üben stets langsam und bewusst. Am besten folgen Sie den Ansagen, Hinweisen und dem Tempo in den Videos.

3. Begrenzen Sie die Intensität des Dehnungsschmerzes auf kleiner zehn. Zehn bedeutet, dass der positive „Wohlfühlschmerz“ kippt und Sie beginnen müssen, körperlich oder geistig dagegen zu spannen, um die Dehnung ertragen zu können. Wenn Sie gerade noch entspannt ohne Anstrengung tief atmen können, sind Sie knapp unterhalb von zehn. Die beste Wirksamkeit entfalten unsere Übungen bei einer Intensität von neun. Falls Ihnen Ihr Körper signalisiert, dass die Übung nicht gut für Sie ist, lassen Sie es.

Achtung: Bitte verwechseln Sie unsere Zehn nicht mit der Zehn, die teilweise bei herkömmlichen Schmerztherapien mit einer Schiebeskala ermittelt werden. Dort steht die Zehn für den schlimmsten vorstellbaren Schmerz.

4. Es kann sein, dass Bewegungsschmerzen direkt nach einer Übung auftreten und nach einigen Minuten verschwinden, wenn Sie wieder Bewegung in den betroffenen Körperbereich bringen. Wenn Sie intensiv geübt haben, zeigt das nur, dass Ihr Körper reagiert.

5. Wenn Sie mit den Übungen den Schmerz auslösen, den Sie loswerden wollen, bedeutet das, dass Sie genau die für Ihre Schmerzen verantwortlichen Muskeln und Faszien aufdehnen und sie von ihren zu hohen Spannungen befreien.

6. Falls Sie am Abend oder in der Nacht eine Erstverschlimmerung Ihrer Schmerzen spüren, so ist das ein Protest Ihrer gestressten Muskeln. Keine Sorge: Dieser geht vorüber. Baden Sie für 20 Minuten angenehm heiß und dehnen Sie anschließend noch einmal in niedriger Intensität (8) nach.

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