Elegante Lösung
So formulieren Sie Gehaltswünsche in Ihrer Bewerbung richtig
Aktualisiert am 22.02.2026 – 08:03 UhrLesedauer: 3 Min.
Bewerber werden in der Stellenbeschreibung manchmal dazu aufgefordert, ihre Gehaltsvorstellung im Anschreiben anzugeben. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sie formulieren, ohne ins Fettnäpfchen zu treten.
„Bitte geben Sie Ihre Gehaltsvorstellung an“ – diese Aufforderung bringt Bewerber schnell ins Straucheln. Dabei müssen Sie nur wenige Schritte befolgen, um beim Gehaltswunsch im Anschreiben alles richtigzumachen.
Am Anfang steht immer die Recherche. Welche Gehaltsaussichten sind überhaupt realistisch? Kennen Sie Ihren Marktwert, benötigen Sie eigentlich nur noch die passende Formulierung. Wichtig dabei: Geben Sie immer das Bruttojahresgehalt an. Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Ihren Einkommenswunsch elegant angeben – mit Beispielformulierungen.
Das kommt darauf an, was in der Stellenanzeige steht. Fordert man Sie ausdrücklich dazu auf, sollten Sie Ihre Gehaltsvorstellung unbedingt angeben. Andernfalls laufen Sie Gefahr, dass der potenzielle Arbeitgeber denkt, Sie hätten die Jobausschreibung nicht richtig gelesen. Gibt es keine explizite Bitte, müssen Sie auch kein Wunschgehalt nennen.
Generell gilt: Ihre Gehaltsvorstellung sollte so hoch sein, dass Sie am Ende auch das Gehalt bekommen, das Sie wert sind. Sie sollten also nicht mit Ihrer Schmerzgrenze einsteigen.
Bedenken Sie auch: Je niedriger Ihr Einstiegsgehalt, desto schwieriger wird es für Sie, sich von diesem tiefen Sockel im Laufe der Zeit weiter hochzuarbeiten. Andererseits sollten Sie wiederum nicht zu hoch pokern, da Ihre Bewerbung sonst direkt aussortiert werden könnte.
Indem Sie recherchieren. Finden Sie heraus, was andere in dieser Position verdienen. Sprechen Sie dafür zum Beispiel mit Kolleginnen, Bekannten und Freunden. Schauen Sie außerdem, ob Sie andere Stellenausschreibungen für vergleichbare Jobs finden, in denen bereits Gehaltsangaben stehen.
Je nach Branche könnte es auch Tarifverträge geben, an denen Sie sich selbst dann orientieren können, wenn das Unternehmen, bei dem Sie sich bewerben, nicht daran gebunden ist. Bei Stellen im öffentlichen Dienst sind die Gehaltsstufen online einsehbar.
Wie hoch Sie gehen können, hängt natürlich auch von Ihrer Erfahrung und Qualifikation ab – je mehr Sie von beidem haben, desto mehr sollte das auch entlohnt werden. Aber auch Ihr Wohnort und die Unternehmensgröße spielen eine Rolle. Ihren Gehaltswunsch sollten Sie also entsprechend in die Höhe schrauben oder nach unten korrigieren.
