Reichstag in Berlin

Gefahrstoff-Anlage schlägt Alarm


Aktualisiert am 19.02.2026 – 09:29 UhrLesedauer: 2 Min.

Feuerwehr am Reichtstag: Die Gefahrstoffanlage schlug Alarm. (Quelle: Olaf Wagner)

Einsatz am Reichstag in Berlin am frühen Morgen: Ein automatischer Gasmelder schlägt Alarm. Die Feuerwehr kann allerdings schnell Entwarnung geben.

Am Reichstag in Berlin ist es am Donnerstagmorgen zu einem Feuerwehreinsatz gekommen. Eine Meldeanlage für Gefahrstoffe schlug gegen 5.15 Uhr Alarm, teilt ein Feuerwehrsprecher auf Nachfrage der Regionalredaktion von t-online mit.

Einsatzkräfte gingen demnach mit Messgeräten ins Gebäude, um zu erkunden, um welchen Stoff es sich handelt. Auf Fotos eines Reporters vor Ort ist zu sehen, wie die Feuerwehr vor dem Gebäude eine Dekontaminierungsanlage für die Sicherheit der Einsatzkräfte aufgebaut hat. Außerdem sind Einsatzkräfte in orangenen Schutzanzügen zu sehen.

Nach mehreren Messungen habe die Feuerwehr allerdings keinen gefährlichen Stoff feststellen können. „Ein Fehlalarm“, sagte der Sprecher kurz nach 7.30 Uhr. Für die Feuerwehr sei der Einsatz nun beendet.

Doch wieso schlug der Alarm dennoch aus? Dies könnte laut des Feuerwehrsprechers etwa an einem Reinigungsmittel liegen, welches zu hoch dosiert war und somit die Gefahrenmeldung ausgelöst hat. Zudem sei auch ein Defekt an der Anlage möglich.

Das Gebäude war für den Feuerwehreinsatz komplett für das Personal gesperrt. Die Sperrung werde jedoch wieder aufgehoben, heißt es. Auch die Dorotheenstraße, auf der die Fahrzeuge der Feuerwehr parkten und die gesperrt war, soll bald wieder befahrbar sein. Es kam zu Verkehrseinschränkungen und Umleitungen von Buslinien, die am Reichstagsgebäude entlangfahren.

Bei dem Vorfall gab es den Angaben zufolge keine Verletzten. Insgesamt 80 Einsatzkräfte waren vor Ort.

Das Gebäude war in den vergangenen Jahren immer wieder mal Einsatzort der Feuerwehr. So gab es auch im April 2014 eine Gaswarnung. Besondere Absperrungen oder Evakuierungen waren aber auch damals nicht nötig.

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