Schwerer Verdacht

Gefälschte Impfzertifikate? Ermittlungen gegen Ex-Bundesliga-Profi


19.09.2026 – 13:40 UhrLesedauer: 1 Min.

Granit Xhaka: Der Schweizer spielt seit 2025 in Sunderland. (Quelle: IMAGO/Allstar Picture Library Ltd/imago-images-bilder)

Der Kapitän der Schweizer „Nati“ muss sich unangenehmer Anschuldigungen erwehren. Auch eine Ärztin steht im Fokus.

Die Luzerner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Schweizer Fußball-Nationalmannschaftskapitän Granit Xhaka. Hintergrund sollen mutmaßlich gefälschte Corona-Impfzertifikate sein, wie die Luzerner Polizei auf Anfrage bestätigte. Zuvor hatten der Schweizer „Blick“ und die Schweizer Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtet. Der 33-jährige Xhaka spielt derzeit in der englischen Premier League beim AFC Sunderland.

Es gehe darum zu klären, „ob ein strafrechtlich relevantes Verhalten vorliegt im Zusammenhang einer möglichen Erschleichung einer falschen Beurkundung oder/und Urkundenfälschung (Corona-Zertifikate)“, sagte Simon Kopp, der Leiter der Medienstelle der Staatsanwaltschaft Luzern, der SDA. Für Xhaka gelte die Unschuldsvermutung.

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Laut „Blick“ soll der frühere Bundesliga-Profi von Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen eine Impfbestätigung erhalten haben – ohne entsprechende Impfung.

Xhaka stehe „uneingeschränkt zur Verfügung“

Xhakas Sprecher Andreas Bantel sagte auf dpa-Anfrage, dass Xhaka eine Bestätigung der behandelnden Ärztin vorliege, „dass er am 25. Januar 2022 zum ersten Mal und am 8. November 2022 zum zweiten Mal gegen Covid geimpft wurde“.

Xhaka stehe den Behörden „uneingeschränkt und in voller Transparenz zur Verfügung“. Da es sich um ein laufendes Verfahren handelt, werde sich Xhaka zu den Einzelheiten des Verfahrens zunächst bei der Staatsanwaltschaft äußern, bevor er dazu öffentlich im Einzelnen Stellung nehmen werde, sagte Bantel.

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