Steuerschaden von über 53 Millionen Euro
Gefährlicher Zigaretten-Fälscher könnte im Raum Aachen sein
25.02.2026 – 17:56 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Behörden suchen nach einem 37-jährigen Mann, der an einer illegalen Zigarettenfabrik beteiligt gewesen sein soll. Der Fall wird am Mittwoch bei „Aktenzeichen XY“ vorgestellt.
Der 37-jährige Ukrainer halte sich möglicherweise im Raum Aachen oder im europäischen Ausland auf, teilten die Behörden am Mittwoch mit. Die Ermittler warnen: Er könnte gefährlich und bewaffnet sein.
Das ZDF berichtet am Mittwoch über den Fall in der Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ ab 20.15 Uhr. Die Behörden hoffen auf Hinweise aus der Bevölkerung.
In der illegalen Fabrik wurden laut Ermittlern vom April 2024 bis März 2025 etwa 275 Millionen Zigaretten hergestellt. Der Steuerschaden liege bei mehr als 53 Millionen Euro.
Beim Landgericht Düsseldorf laufen zwei Prozesse wegen der Vorwürfe. Acht Angeklagte haben bereits Geständnisse abgelegt. Der Gesuchte soll laut den bisherigen Ermittlungen für Logistik und Materialwirtschaft verantwortlich gewesen sein. Zudem habe er die Verarbeitung von Rohtabak zu Feinschnitttabak betreut.










