Unfall

Fußgänger in Berlin angefahren – lebensgefährlich verletzt

Aktualisiert am 18.06.2026 – 06:04 UhrLesedauer: 1 Min.

Ein Polizeiauto und ein Rettungswagen mit Blaulicht (Symbolbild): Ein Fußgänger ist von einem Auto lebensgefährlich verletzt worden. Er lief trotz roter Ampel auf eine Straße. (Quelle: Jens Kalaene/dpa)

Zwei Unfälle, zwei Verletzte: In Berlin-Lichtenberg erfasste eine Seniorin am Nachmittag einen Fußgänger. In Moabit endete ein Leichtsinn mit einer Notoperation.

Gleich zwei Unfälle mit Fußgängern haben die Berliner Polizei binnen kurzer Zeit beschäftigt – mit sehr unterschiedlichem Ausgang.

In Berlin-Lichtenberg wurde ein 47-jähriger Mann am Nachmittag angefahren und verletzt, als er die Kreuzung Frankfurter Allee und Gürtelstraße überquerte. Eine 78 Jahre alte Autofahrerin erfasste ihn mit ihrem Fahrzeug. Anschließend steuerte die Seniorin das Auto gegen eine Werbetafel. Der Fußgänger wurde laut Polizei in ein Krankenhaus gebracht und stationär versorgt. Wie schwer er verletzt war, stand zunächst nicht fest. Auch die Ursache für den Unfall war zunächst unklar.

Fußgänger wird lebensgefährlich verletzt und muss in den OP

In Berlin-Mitte, im Stadtteil Moabit, war ein 35-Jähriger gegen 23 Uhr trotz roter Ampel und ohne auf den Verkehr zu achten auf die Fahrbahn gelaufen, wie die Polizei mitteilte. Den Angaben zufolge ergab das unter anderem die Auswertung von Videomaterial. Der Fahrer des Autos habe noch versucht, dem Mann auszuweichen – ohne Erfolg.

Der Fußgänger wurde lebensgefährlich verletzt und musste in einem Krankenhaus notoperiert werden. Der 39-jährige Autofahrer sowie dessen schwangere Beifahrerin blieben unverletzt. Die Polizei ermittelt.

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