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Home » Fußball-Legende Luís Figo geht auf Fifa-Boss los
Sport

Fußball-Legende Luís Figo geht auf Fifa-Boss los

MitarbeiterBy MitarbeiterAugust 5, 2026
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Fußball-Legende Luís Figo geht auf Fifa-Boss los

„Er muss weg“

Fußball-Legende geht auf Infantino los


05.08.2026 – 14:35 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Gianni Infantino (l.) neben Luís Figo: Die Stimmung zwischen dem Schweizer und dem Portugiesen war schon einmal besser. (Quelle: imago sportfotodienst)

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Bleibt er oder geht er? Gianni Infantinos Zukunft war selten so offen. Ex-Fußballer Luís Figo positioniert sich klar.

Wenn es nach Luís Figo geht, ist Gianni Infantino nicht mehr länger Präsident der Fifa. In einem Gastbeitrag für die „Daily Mail“ kritisierte die portugiesische Fußball-Legende den Schweizer scharf. „Ich könnte 10.000 Wörter über die Probleme bei der Fifa schreiben. Aber die Lösung lässt sich in nur drei Worten zusammenfassen: Infantino muss weg“, schrieb Figo.

Der ehemalige Ausnahmespieler von Real Madrid, Inter Mailand und dem FC Barcelona ließ kein gutes Haar an Infantino. „Ich liebe den Fußball mein ganzes Leben lang. Ich war 20 Jahre lang Profifußballer. Und glauben Sie mir: In dieser Zeit bin ich im Fußball einigen zwielichtigen Gestalten begegnet“, schrieb Figo weiter. „Doch was in den vergangenen zehn Tagen ans Licht gekommen ist, ist das niederträchtigste, betrügerischste und eigennützigste Verhalten, das ich je erlebt habe.“

  • Millionen-Versprechen: WM-Gastgeberstädte warten offenbar auf Fifa-Zahlungen
  • Infantino: Erster DFB-Profi bezieht Stellung

Seiner Ansicht nach dürfe Infantino „keinen Platz“ in der Zukunft des Fußballs haben. Der Fifa-Präsident wollte mithilfe einer Tochtergesellschaft Anteile an der Fußball-WM an private Investoren verkaufen. Ein Plan, der ihm um die Ohren flog und viel Kritik einbrachte. „Wenn es so eine gute Idee war, warum hast du es dann euren Mitgliedern nicht gesagt, als du sie vor dem WM-Finale alle in einem Raum versammelt hattest?“, fragte Figo in seinem Gastbeitrag in Richtung Infantino.

Gianni Infantino „sollte gehen“

Der Portugiese ging auch auf den jordanischen Fußballverbandschef Prinz Ali bin al-Hussein ein, der Infantino am Dienstag „Erpressung“ vorgeworfen hatte. Dem Jordanier zufolge hat die Fifa bis heute angekündigte Zahlungen für den Fifa Arab Cup aus dem Dezember 2025 nicht geleistet. Der Weltverband habe monatelang seine Hilfe verweigert. „Bis mir während der Weltmeisterschaft mündlich mitgeteilt wurde, dass es unserem Fußballverband sehr helfen würde, wenn ich Infantino unterstütze“, schrieb er auf X und legte nach: „Wir haben ihn bisher nicht unterstützt und werden das auch jetzt ganz sicher nicht tun.“

Figo warf Infantino daraufhin „mafiöses Verhalten“ vor. „Infantino hat das Amt des Fifa-Präsidenten herabgewürdigt, das er eigentlich zu erhöhen versprochen hatte. Er hat gelogen, getäuscht und versucht, sich auf Kosten des Sports, dem er eigentlich dienen sollte, persönlich zu bereichern.“ Sein Fazit: „Er sollte gehen.“

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