Schnell kontrollieren
TÜV-Plakette: Für diesen Kleber droht bald Bußgeld
Aktualisiert am 07.01.2026 – 07:33 UhrLesedauer: 2 Min.
Wer mit der falschen TÜV-Plakette durch die Gegend fährt, sollte schnell handeln. Denn die Farbe zeigt sofort an, dass der TÜV abgelaufen ist. Und dann droht ein Bußgeld.
Wer noch mit einer orangefarbenen Plakette für 2025 unterwegs ist, sollte schnell aktiv werden. An der Farbe der Plakette erkennt die Polizei sofort, dass der TÜV-Termin überfällig ist.
Und das kann unangenehme Folgen haben: Bei einer Überziehung des Termins um mehr als zwei Monate droht ein Verwarnungsgeld, ab dem achten Monat zusätzlich ein Punkt in Flensburg. Die 2026er-Plakette ist blau.
Die sechs Farben der Plakette (Gelb Braun, Rosa, Grün, Orange und Blau) stehen jeweils für eine Jahreszahl. Gelb steht für 2021, Braun für 2022 und so weiter. Anhand der Zahlen und Markierungen kann man leicht das Jahr und sogar den Monat der nächsten Hauptuntersuchung ablesen.
Die Anordnung der Ziffern auf der Prüfplakette am hinteren Kennzeichen ermöglicht es den Kontrolleuren, die Gültigkeit auch aus größerer Entfernung schnell und genau zu prüfen. Die Gestaltung der Plakette erinnert an das Zifferblatt einer Armbanduhr, nur dass die Zahlen gegen den Uhrzeigersinn angeordnet sind.
So lesen Sie die HU-Uhr: Die Farbe der Plakette und die Zahl in ihrer Mitte verraten das Fälligkeitsjahr. Die Drehung der Plakette zeigt den Fälligkeitsmonat an. Denn um die Zwölf herum ist die Plakette schwarz markiert. Da der Prüfer die Zahl des Fälligkeitsmonats immer oben anbringt, wandert die schwarze Markierung an eine neue Position, nämlich an die Position, die der Monat auf einem Zifferblatt einnehmen würde. Dadurch kann die Plakette wie eine Uhr abgelesen werden.
Ein Beispiel: Für den Fälligkeitsmonat Oktober steht die Zehn ganz oben und die schwarze Markierung befindet sich gut sichtbar links davon auf der Zehn-Uhr-Position – und nicht auf der Zwei-Uhr-Position, wie es bei einer Ausrichtung im Uhrzeigersinn der Fall wäre. Für den Verfallmonat März würde die Zahl drei oben stehen. Die schwarze Markierung würde dann auf der Drei-Uhr-Position stehen. Dies ist für die Polizei auch bei schneller Fahrt auf der Autobahn erkennbar.
Wer die Hauptuntersuchung versäumt, muss mit Bußgeldern und Punkten rechnen. Bei zwei bis vier Monaten Verspätung sind es 15 Euro, bei vier bis acht Monaten 25 Euro. Bei mehr als acht Monaten werden 60 Euro und ein Punkt in Flensburg fällig. Außerdem können sich die TÜV-Gebühren um bis zu 20 Prozent erhöhen.
