Nach fast zwei Jahren
Alster-Villa von Freddy Quinn hat einen Käufer gefunden
Aktualisiert am 13.04.2026 – 11:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Lange fand sich niemand für Freddy Quinns Anwesen in Hamburg. Jetzt ist das Reetdachhaus verkauft. Die neuen Besitzer verfolgen einen klaren Plan.
Fast zwei Jahre lang stand das Haus von Schlagerstar Freddy Quinn in Hamburg-Poppenbüttel zum Verkauf – nun hat das Anwesen an der Alster einen Käufer gefunden. Das bestätigte Makler Theys Laute von Grossmann & Berger der Hamburg-Redaktion von t-online. Käufer sind Hamburger Kaufleute.
Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Zuletzt war das rund 5.000 Quadratmeter große Grundstück mit dem Reetdachhaus für 3,45 Millionen Euro angeboten worden. Ursprünglich hatte der Preis noch bei 6,5 Millionen Euro gelegen. Erst ein Maklerwechsel und die deutliche Senkung des Preises brachten Bewegung in den Verkauf.
Das Haus selbst hat einen erheblicher Sanierungsbedarf, wie es in früheren Exposés hieß. Dennoch soll das Gebäude erhalten bleiben. Das sei den Eigentümern wichtig gewesen: „Die Quinns haben einen Liebhaber gesucht, der das Haus stehen lässt, erhält und schön macht“, sagte Makler Laute. Genau so ein Käufer sei nun gefunden worden. „Das Warten hat sich gelohnt.“
Zwischenzeitlich habe es auch Interessenten gegeben, die das Gebäude abreißen und neu bauen wollten. Diese Pläne wurden jedoch nicht weiterverfolgt. „Es war ein langer Kampf“, so Laute. Am Ende sei ein fairer Preis für alle Beteiligten erzielt worden.
Freddy Quinn selbst lebt bereits seit 2024 nicht mehr in Hamburg. Der heute 94-Jährige zog mit seiner Frau auf einen Hof in Schleswig-Holstein. Sein ehemaliges Anwesen in Poppenbüttel zählt zu den bekanntesten Promi-Grundstücken an der Alster.
Makler Laute lernte den Sänger bei der Beurkundung persönlich kennen: „Ein wirklich toller, lustiger und charmanter Mann. Es ist beachtlich, dass er in seinem Alter noch immer so ein Entertainer geblieben ist.“










