Bis zu 740 Kilometer Reichweite

DS bringt sein Flaggschiff-SUV nun auch elektrisch


18.03.2026 – 10:52 UhrLesedauer: 3 Min.

Neuauflage: Der DS No7 orientiert sich stärker am Design der Limousine No8. (Quelle: DS )

DS schickt sein wichtigstes Modell in die neue Generation – und erweitert das Antriebsangebot deutlich. Erstmals gibt es das große SUV auch rein elektrisch.

DS stellt sein zentrales Modell neu auf – und nutzt die zweite Generation für einen Strategiewechsel. Aus dem bisherigen DS7 wird der No7. Hinter der neuen Bezeichnung steckt nicht nur eine veränderte Namenslogik, sondern auch ein deutlich erweitertes Antriebsangebot.

Der Schritt kommt nicht zufällig. Seit seiner Einführung im Jahr 2018 ist der DS7 das tragende Modell der Marke. In Europa entfiel zuletzt rund die Hälfte aller Verkäufe auf das SUV, in Deutschland sogar etwa zwei Drittel. Gleichzeitig blieb das Fahrzeug bislang technisch konservativer als viele Wettbewerber: Zwar gab es über die Jahre verschiedene Benziner, Diesel und Plug-in-Hybride, eine vollelektrische Variante fehlte jedoch. Mit dem No7 schließt DS diese Lücke.

Bei den Abmessungen wächst das SUV moderat. Die Länge steigt auf 4,66 Meter, ein Plus von rund sieben Zentimetern. Der Radstand legt auf 2,79 Meter zu. Das soll vor allem den Platzverhältnissen im Innenraum zugutekommen, insbesondere auf den hinteren Plätzen. Breite und Höhe bleiben mit rund 1,90 Meter beziehungsweise 1,63 Meter nahezu unverändert. Beim Kofferraum nennt DS je nach Antrieb ein Volumen zwischen 500 und 560 Litern. Damit bewegt sich das Modell weiterhin im üblichen Rahmen der Klasse.

Technisch basiert der No7 auf der STLA-Medium-Plattform des Stellantis-Konzerns. Diese Architektur kommt auch bei Modellen wie dem Peugeot 3008 oder dem Opel Grandland zum Einsatz. DS nutzt sie, um sich stärker in Richtung elektrifizierter Antriebe zu öffnen, will sich aber gleichzeitig über Ausstattung und Materialwahl von den Schwestermodellen absetzen.

Im Innenraum zeigt sich dieser Ansatz vor allem bei der Kombination aus digitaler Technik und Ausstattung. Hinter dem Lenkrad sitzt ein 10-Zoll-Display, ergänzt durch einen zentralen 16-Zoll-Touchscreen. Das Bediensystem unterstützt unter anderem Smartphone-Integration und verschiedene vernetzte Funktionen. Hinzu kommen Assistenzsysteme wie Matrixscheinwerfer, ein Nachtsichtsystem mit Infrarotkamera sowie ein Head-up-Display, das Fahrinformationen auf die Windschutzscheibe projiziert.

Ein Schwerpunkt liegt auf dem Fahrkomfort. Das optionale Fahrwerk nutzt eine Kamera, um die Fahrbahn zu analysieren und die Dämpfer entsprechend anzupassen. Ergänzt wird das durch Akustikverglasung, die Geräusche im Innenraum reduzieren soll, sowie durch Komfortsitze mit Massagefunktion. Auch Details wie ein Nackenwärmer oder eine mehrzonige Klimaregelung zeigen, dass DS das Modell bewusst in Richtung gehobenes Segment positioniert.

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