Neuer Demokratiepreis
Frankfurt ehrt iranische Frauenrechtlerin in der Paulskirche
31.03.2026 – 15:18 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Stadt verleiht heute Abend den Europäischen Paulskirchenpreis für Demokratie. Erste Preisträgerin ist eine iranisch-amerikanische Journalistin und Aktivistin.
Erstmals wird in Frankfurt am Dienstagabend der Europäische Paulskirchenpreis für Demokratie vergeben. Erste Preisträgerin ist die iranisch-amerikanische Journalistin, Autorin und Frauenrechtlerin Masih Alinejad. Die Stadt Frankfurt würdigt mit der Auszeichnung ihren Einsatz für Freiheit, Menschenrechte und die Rechte von Frauen. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert.
Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) begrüßt die Gäste. Gemeinsam mit Stadtverordnetenvorsteherin Hilime Arslaner überreicht er Alinejad die Urkunde. Die Laudatio hält Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU), die dem Kuratorium des Preises angehört. Anschließend spricht Alinejad und trägt sich in das Goldene Buch der Stadt Frankfurt ein.
Die Verleihung wird per Livestream ab 18 Uhr übertragen – zu sehen auf dem YouTube-Kanal der Stadt Frankfurt. Der Preis soll laut Stadt künftig alle zwei Jahre vergeben werden. Ausgezeichnet werden können Einzelpersonen, Organisationen oder Institutionen, die sich für Demokratie, Freiheit und Rechtsstaat einsetzen. Zum Kuratorium gehören unter anderem auch der Musiker Sebastian Krumbiegel oder Andreas Voßkuhle, ehemaliger Präsident des Bundesverfassungsgerichts.
In der Frankfurter Paulskirche tagte im Frühjahr 1848 das erste gewählte deutsche Parlament, die Nationalversammlung, und legte damit den Grundstein für die Demokratie und den Rechtsstaat in Deutschland.
