„Sehe die Zukunft eher düster“

Vater spricht über Formel-1-Zukunft von frustriertem Max Verstappen

28.03.2026 – 12:35 UhrLesedauer: 2 Min.

Max Verstappen frustriert: In Japan startet er nicht mal in den Top Ten. (Quelle: Remy Midez/imago-images-bilder)

Im Qualifying von Suzuka erlebt Max Verstappen erneut einen bitteren Tag. Sein Vater spricht eine Befürchtung aus.

Max Verstappen war mal wieder bedient. „Unfahrbar“ sei sein Red Bull im Qualifying für den Großen Preis von Japan (Sonntag, 7 Uhr MEZ im Liveticker bei t-online) gewesen, haderte der Niederländer. In Suzuka, wo er schon am Donnerstag mit dem Journalisten-Rauswurf bei seiner Medienrunde neben der Strecke negativ aufgefallen war, setzte sich nun auch aus sportlicher Sicht mit Startplatz elf sein katastrophales Jahr fort.

Und so rechnete der viermalige Weltmeister gnadenlos mit seinem Wagen ab. „Es ist wirklich schwierig und unberechenbar“, sagte Verstappen, der vor allem in den Kurven große Probleme hatte. „Wir dachten, wir hätten das im dritten Training ein wenig behoben.“ Doch bei der Zeitenjagd sei es „wieder zu einem Punkt“ gekommen, an dem der Wagen „unfahrbar wurde“.

Verstappen macht die neue Formel 1 einfach keinen Spaß. Auf dem Traditionskurs, wo er die letzten vier Rennen gewann, startet der frühere Seriensieger sogar hinter seinem Teamkollegen Isack Hadjar, der im Qualifying Achter wurde. Und so macht sich mittlerweile sogar der Papa Sorgen.

„Das Fahren in diesen Autos stellt für ihn keine Herausforderung dar. Ehrlich gesagt befürchte ich, dass Max seine Motivation verlieren könnte“, hatte Jos Verstappen schon vor dem Qualifying dem niederländischen Telegraaf gesagt: „Früher hielt er das Fahren eines Formel-1-Wagens für das Schönste, was es gab. Aber jetzt sehe ich die Zukunft eher düster. Ich wünschte, ich könnte sagen, dass es nicht so ist, aber mit Blick auf seine Zukunft sehe ich darin tatsächlich ein Problem.“

Sohn Max gefallen die neuen Hybridmotoren mit dem hohen Elektroanteil überhaupt nicht, ein „Witz“ seien diese aus seiner Sicht. „Als Fahrer sollte man für seinen Mut und sein Können belohnt werden“, sagte Jos Verstappen: „Aber wenn man eine Kurve jetzt so schnell wie möglich durchfährt, ist man über eine Runde gesehen am Ende langsamer. Das nimmt dem Ganzen das Rennfeeling.“

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