Formel 1 in Zandvoort
Zug-Chaos: Tausende Fans verpassen Sprintrennen
22.08.2026 – 18:38 UhrLesedauer: 2 Min.
Zum vorerst letzten Mal findet ein Rennwochenende der Formel 1 in den Niederlanden statt. Doch zahlreiche Zuschauer bekommen vom Renn-Samstag nur wenig mit.
Großer Fan-Ärger rund um das Formel-1-Wochenende zum Großen Preis der Niederlande. Eigentlich ist es ein besonderer Termin – denn zum vorerst letzten Mal macht die „Königsklasse“ in Zandvoort Halt, der Veranstalter entschied sich aus finanziellen Gründen gegen eine Verlängerung des Vertrags. Schon 2027 gibt es kein Rennen in den Niederlanden mehr.
Doch ausgerechnet nun gab es für viele Formel-1-Fans am Renn-Samstag erhebliche Probleme bei der Anreise. Trotz zusätzlicher Verbindungen brachte der große Andrang den Bahnverkehr rund um Amsterdam offenbar an seine Grenzen. Die Folge: Viele Anhänger der Rennserie verpassten den Sprint um 12 Uhr am Mittag.
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Mehr als 50.000 Formel-1-Fans wurden allein am Samstag am Amsterdamer Hauptbahnhof erwartet. Der niederländische Bahnbetreiber NS hatte sich deshalb auf einen großen Andrang eingestellt. Zwischen Amsterdam Centraal und Zandvoort waren Verbindungen im Fünf-Minuten-Takt vorgesehen. Auf diesem Weg sollten bis zu 10.000 Menschen pro Stunde zur Rennstrecke in Zandvoort gelangen.
Hohe Ticketpreise sorgten für zusätzlichen Ärger
Doch der Plan ging am Samstagvormittag nicht auf. Am Amsterdamer Hauptbahnhof sammelten sich große Menschenmengen. Verspätungen und Zugausfälle erschwerten die Weiterfahrt. Berichten zufolge mussten bereits vollständig gefüllte Züge sogar wieder geräumt werden.
Die betroffenen Fahrgäste sollen sich anschließend auf andere Verbindungen verteilt haben. Auch dort wurde es entsprechend voll. Die Schwierigkeiten beschränkten sich Berichten zufolge indes nicht nur auf Amsterdam Centraal. Auch an den Bahnhöfen Amsterdam Sloterdijk und Haarlem warteten viele Menschen. Einige Züge nach Zandvoort sollen so überfüllt gewesen sein, dass weitere Fahrgäste nicht mehr einsteigen konnten.
Für die Betroffenen waren die Probleme auch wegen der Ticketpreise ärgerlich. Offizielle Eintrittskarten für den Samstag kosteten zwischen 95 Euro und 390 Euro. Der höchste Preis galt für Plätze auf der Haupttribüne. Für Wochenendpakete wurden bis zu 850 Euro verlangt. Sowohl der Samstag als auch der Sonntag waren restlos ausverkauft.