In 11.000 Metern Höhe
Flugzeug Richtung Düsseldorf kreist über der Ostsee – Problem an Bord
18.04.2026 – 19:18 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Flug von Helsinki in Richtung Deutschland muss über der Ostsee plötzlich abgebrochen werden. Der Pilot legt eine Kehrtwende hin.
Ein Flugzeug der finnischen Fluggesellschaft FinnAir hat einen Flug aus Helsinki in Richtung Düsseldorf abbrechen müssen. Die Maschine vom Typ Embraer E190 legte dabei eine Kehrtwende über der Ostsee wenige Minuten nach dem Start hin. Das Flugzeug musste kurz darauf zum Flughafen in Helsinki zurückkehren. Zunächst war unklar, was den Flugabbruch verursacht hatte.
Eine Sprecherin der finnischen Fluggesellschaft sagte auf Anfrage der Düsseldorfer Redaktion von t-online: „Flug AY1393 musste aufgrund eines technischen Problems nach Helsinki zurückkehren. Dort haben unsere Mechaniker das betroffene Flugzeug untersucht.“ Genaue Details zum technischen Problem nannte die Fluggesellschaft auf Anfrage nicht.
Der Vorfall ereignete sich bereits am Dienstag. Die Embraer E190 war zunächst planmäßig um kurz nach 8 Uhr vom Flughafen Helsinki aus gestartet und hatte Kurs in Richtung Deutschland genommen. Über der Ostsee erreichte die Maschine dann ihre Flughöhe von 11.000 Metern Höhe. Das zeigen Aufzeichnungen des Flugdatendienstes „Flightradar24“. Kurz darauf kam es allerdings zu Problemen.
Gegen 8.45 Uhr leitete die Crew auf 11.000 Metern Höhe eine Kehrtwende ein, die Maschine landete ohne Zwischenfälle in Helsinki. Eine Sprecherin der Airline erklärte weiter: „Unser Heimatflughafen befindet sich in Helsinki, daher werden dort auch alle Flugzeuge routinemäßig auf mögliche Probleme untersucht.“
Durch die Untersuchung des Flugzeugs verspätete sich der erneute Abflug um rund zweieinhalb Stunden. Auch der aus Düsseldorf kommende Rückflug konnte durch das Problem nicht wie geplant starten. Er landete erst drei Stunden und acht Minuten später als geplant in Helsinki. „Wir entschuldigen uns bei allen Passagieren für die Unannehmlichkeiten“, sagte eine FinnAir-Sprecherin weiter.
Insgesamt waren 98 Passagiere an Bord der Maschine, hinzu kamen noch Crewmitglieder. Die betroffene Maschine flog noch am selben Tag weiter ins finnische Kittilä und absolvierte seitdem mehrere Inlandsflüge. Es kam seitdem zu keinerlei weiteren Problemen mit dem Flugzeug.










