Newsblog zum Waldbrand in NRW
Fläche von 420 Fußballfeldern steht in Flammen
Aktualisiert am 14.08.2026 – 10:09 UhrLesedauer: 4 Min.
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In der Gemeinde Hürtgenwald brennt ein Wald. Die Stadt Düren spricht von einer dynamischen Lage. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Seit Donnerstagnachmittag brennt es in der Eifel. Mittlerweile stehen 300 Hektar Wald in Flammen. Die Feuer breiten sich immer weiter aus – und bedrohen die Gemeinde Hürtgenwald nahe der belgischen Grenze. Verfolgen Sie hier die Entwicklungen im Newsblog.
Stadt spricht Helfern ihren Dank aus
9.53 Uhr: Wie die Stadt Düren schreibt, sind aktuell mehr als 200 Personen vor Ort im Einsatz. Die Bundeswehr, Mitarbeiter des Forstes und die Polizei unterstützen demnach die Löscharbeiten. Auch Landwirte helfen und bringen Wasser zum Waldbrand.
Die Stadt erklärt: „Wir möchten uns schon jetzt bei allen Helferinnen und Helfern und Einsatzkräften bedanken.“
Wegen Ascheregen: Auch Notunterkunft muss geräumt werden
9.40 Uhr: Die Notunterkünfte in Straß mussten geräumt werden – wie die „Aachener Zeitung“ berichtet, mussten rund 60 Menschen stattdessen in die Förderschule Athenée Royal in Stockheim gebracht werden. Der Grund sei ein zu starker Ascheregen. Die Bevölkerung wird dazu angewiesen, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Düren rechnet vorerst nicht mit weiterer Evakuierung
9.23 Uhr: Wie eine Sprecherin des Kreises Düren t-online erklärte, wird aktuell nicht mit einer weiteren Evakuierung gerechnet. Gleichzeitig betonte die Sprecherin, dass die Lage vor Ort „dynamisch“ bleibe. Viel hänge auch davon ab, wie sich der Wind in den kommenden Stunden entwickeln wird. Es bestehe momentan „keine große Gefahr“ für das alte Munitionslager in Düren.
Laut der Pressesprecherin werden die Löscharbeiten aber durch alte Weltkriegsmunition, die in dem Waldstück liegt, erschwert. Wie sie erklärte, werden die dadurch entstehenden Gefahren von den Experten berücksichtigt. Bereits gestern war es zu kleineren Explosionen gekommen.
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Anwohner berichtet von Waldbrand: „Uns war angst und bange“
9.10 Uhr: „Gestern war uns angst und bange“, berichtet Anwohner Mario Napiralla der Aachener Lokalredaktion von t-online. Das Haus des Familienvaters steht in Hürtgenwald-Großhau.
Die Familie hatte Glück im Unglück: In der Nacht drehte der Wind, der Waldbrand steuert nun auf den Ortsteil Gey zu. Napiralla will nun helfen: Er ist am Freitagmorgen in der Region unterwegs, um die Rettungskräfte mit Getränken zu versorgen. „Heute werden es bis zu 38 Grad, das müssen die Helfer irgendwie überstehen.“ Als t-online Napiralla erreicht, ist er gerade auf dem Weg zu einer Einsatzzentrale nach Großhau.
