ZDF-Moderatorin über besonderes Jubiläum
Andrea Kiewel: „Nichts ist glatt gebügelt, nichts ist fake“
29.06.2026 – 12:04 UhrLesedauer: 3 Min.
Der „ZDF-Fernsehgarten“ ist wohl eine der speziellsten Sendungen im deutschen TV-Geschäft. Jetzt verrät Andrea Kiewel bei t-online, warum das Format aus ihrer Sicht mit Relevanz punkten kann.
Es war der 29. Juni 1986: Damals strahlte das ZDF erstmals eine Sendung aus, die heute unter dem Titel „Fernsehgarten“ längst Kultstatus erreicht hat. Ilona Christen moderierte die ersten Ausgaben der Schlagershow vom Mainzer Lerchenberg und blieb für 77 Sendungen an Bord. Für sie übernahm Mitte der Neunziger Ramona Leiß – und seit ihrem Abschied ist es Andrea Kiewel, die das Live-Format präsentiert.
Zum 40. Geburtstag der Show hat das ZDF auf seinen Social-Media-Kanälen einen Rückblick mit einem besonderen Moment veröffentlicht: Zu sehen ist eine Ilona Christen, die mit weißem T-Shirt aus dem Pool moderiert und die Kameraleute bittet, keine Nahaufnahmen zu filmen, schließlich sei man „eine Familiensendung“. Es sind Szenen, die es seit dem Jahr 2000 so oder so ähnlich auch von Andrea Kiewel oft zu sehen gibt.
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Im Interview mit t-online erinnert sich Kiewel anlässlich des Jubiläums zurück: „Als ich im Juni 2000 als Moderatorin die Zuschauer zum ersten Mal begrüßte, war das ‚Fernsehgarten‘-Publikum deutlich ruhiger, zurückhaltender. Insgesamt war Fernsehen in dieser Zeit weniger zum Anfassen und mehr zum Bestaunen.“
Andrea Kiewels Vorerfahrungen im Privatfernsehen
Mehr als ein Vierteljahrhundert „Fernsehgarten“ führen unweigerlich zu einem Zustand, in dem sich Format und Moderatorin nicht mehr voneinander trennen lassen. „Kiwi“, wie sie von Fans gerne genannt wird, ist längst das prägende Gesicht der Sendung – und vermutlich wird sich kaum noch ein Zuschauer an Andrea Kiewels frühere Karriere erinnern.
Ich glaube, es war letztendlich wie bei jedem Blind Date: Wir lernten uns kennen und lieben.
andrea kiewel
„Ich kam ja aus dem Studio vom ‚Sat.1 Frühstücksfernsehen‘, Publikum generell war neu für mich und in dieser großen Menge sowieso“, blickt sie zurück auf die Zeit vor dem „Fernsehgarten“. Auch ein Ausflug zur Esoterikshow „Talk X“ auf ProSieben steht in ihrer Vita, insgesamt sieben Jahre verbrachte sie vor ihrem Sprung zum ZDF im Privatfernsehen.
