„Wie verkommen muss man sein“
FDP äußert sich zu Chuck Norris – wütende Reaktionen
21.03.2026 – 10:14 UhrLesedauer: 2 Min.
Chuck Norris ist tot – und viele Menschen bekunden in sozialen Netzwerken ihre Trauer. Ein Posting der FDP löst allerdings böse Reaktionen aus.
Die FDP hat auf den Tod des Action-Stars Chuck Norris reagiert und damit massive Kritik ausgelöst. Zum Tod des 86-jährigen Schauspielers schrieb die Partei auf X: „Chuck Norris stirbt nicht. Die Wiederauferstehung will nur gründlich sein. Wir wissen, wovon wir reden.“
Im Video | Actionlegende Chuck Norris ist tot
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Bei den wenigsten Menschen kam das gut an, die kleine Partei sammelte unter dem Posting binnen kurzer Zeit rund 720 Kommentare. Bei fast 400.000 Followern gab es für den Beitrag gerade einmal 1.000 Likes.
„Wie verkommen muss man sein, mit dem Tod eines Menschen Parteiwerbung zu machen“, fragte etwa ein Nutzer. Und ein anderer schrieb: „Echt schäbig, den Tod einer Legende für die eigenen politischen Ziele zu missbrauchen. Ihr solltet euch schämen.“ Viele der Nutzer bewerteten den Post als peinlich und unangemessen: „Fremdschäm-Alarm hoch 100“ oder „Ihr seid tatsächlich genauso witzig wie kompetent“, hieß es unter dem Beitrag.
Norris war als Actionheld bekannt geworden und hat sich auch in der Popkultur als fast übermächtige Figur etabliert. Daraus entstand das Kultphänomen der Chuck-Norris-Witze, die den Schauspieler als so mächtig darstellen, dass sich ihm sogar Naturgesetze unterordnen. So griffen einige Fans auch den Tod des Schauspielers entsprechend auf und posteten Beiträge wie „Chuck Norris geht nicht in den Himmel. Der Himmel kommt zu Chuck Norris. Ruhe in Frieden“.
Die FDP, die im Februar 2025 aus dem Bundestag und zuletzt auch aus dem Landtag in Baden-Württemberg hinausgewählt wurde, erhielt für ihren wohl lustig gemeinten Beitrag in erster Linie Spott. „Sagen wir es so“, schrieb ein X-Nutzer: „Chuck Norris kommt eher wieder in den Bundestag als ihr.“
