Erstmals seit 2020
FC Bayern steht im DFB-Pokalfinale
Aktualisiert am 22.04.2026 – 22:51 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach sechs Jahren hat es der FC Bayern wieder geschafft. Die Münchner stehen im Finale des DFB-Pokals. Der Traum vom Triple lebt.
Der FC Bayern steht im Endspiel des DFB-Pokals. Am Mittwochabend setzten sich die Münchner im Halbfinale mit 2:0 (1:0) bei Bayer Leverkusen durch. Harry Kane erzielte nach 22 Minuten den wichtigen Führungstreffer. Luis Díaz traf kurz vor Schluss zur Entscheidung (90.+3).
Mit wem sich die Bayern am 23. Mai im Berliner Olympiastadion duellieren, steht noch nicht fest. Am Donnerstagabend spielen der VfB Stuttgart und der SC Freiburg den zweiten Finalisten aus.
Für den FC Bayern wird das kommende Endspiel die 25. Finalteilnahme im DFB-Pokal – und die erste seit 2020. In den vergangenen Jahren war der deutsche Rekordmeister immer frühzeitig ausgeschieden. Die Kompany-Elf träumt nun weiter vom Triple. Nach dem Gewinn der deutschen Meisterschaft haben die Bayern auch in der Champions League noch die Chance auf den Titel.
Die Bayern übernahmen sofort die Kontrolle. Die Münchner hatten von Beginn an häufig den Ball, ließen das Spielgerät sicher laufen und erspielten sich erste Chancen. Ein Versuch von Dayot Upamecano flog über das Tor, Luis Díaz und Kane aus spitzem Winkel scheiterten an Bayer-Keeper Mark Flekken.
Die Gastgeber versuchten, sich spielerisch aus dem Meister-Pressing zu befreien. Das gelang jedoch fast gar nicht. Leverkusen hatte große Probleme mit den hoch anlaufenden Münchnern. So war die Bayern-Führung wenig überraschend. Jamal Musiala passte von rechts flach in den Strafraum. Dort nahm Kane den von Díaz durchgelassen Ball nicht optimal an, traf dann aber dennoch präzise in den Winkel.
„FC Bayern, wir fahren nach Berlin“, sangen die Fans der Münchner – nicht einmal 25 Minuten waren da gespielt. Und ihre Mannschaft spielte weiter nach vorne. Kimmich, Olise und Kane brachten das Flekken-Tor mit ihren Schüssen zwar nicht ernsthaft in Gefahr. Die Bayern beschäftigten die Leverkusener aber so stark in deren Hälfte, dass das Team von Bayer-Trainer Hjulmand quasi gar nicht nach vorne kam. Wenn sich die Gäste etwas vorwerfen lassen mussten, dann, dass sie zur Pause nur 1:0 vorne lagen.










