„Dann wird das nichts“
Uli Hoeneß kritisiert die SPD
23.05.2026 – 09:41 UhrLesedauer: 1 Min.
Bereits in der Vergangenheit stellte sich Uli Hoeneß hinter Bundeskanzler Friedrich Merz. Nun legt der ehemalige Präsident des FC Bayern mit Kritik an der SPD nach.
Bayern-Boss Uli Hoeneß sieht die SPD-Partei als Hauptschuldigen an der aktuellen Krise in der Bundesregierung. Bundeskanzler Friedrich Merz habe „leider mit der SPD einen Partner, der nicht begreift, dass es ihre letzte Patrone im Gewehr ist“, sagte er im „Spiegel“-Spitzengespräch mit Moderator Markus Feldenkirchen.
Das größte Problem sieht Hoeneß in der linken Strömung der Partei. Wenn diese „nicht begreifen, dass sie in der Regierung sind, um Deutschland voranzubringen, und nicht, um ihre Ideologie hier jedes Mal durchzusetzen, dann wird das nichts.“ Zudem geht der Unternehmer Co-Parteichefin Bärbel Bas in dem Gespräch direkt an: „Frau Bas ist ja nicht gerade hilfreich.“ Lars Klingbeil habe mehr Probleme, Dinge in seiner eigenen Partei durchzusetzen als mit der CDU Lösungen zu finden, ist sich Hoeneß sicher.
Er kommt zum Schluss: „Wenn diese Regierung durchfällt, dann haben wir die AfD, egal wo in diesem Land, in der Regierung mit. Und das wäre doch die größte Katastrophe.“
Uli Hoeneß ist Unternehmer und war langjähriger Präsident des Fußballklubs FC Bayern München. Politisch äußert sich der 74-Jährige immer wieder öffentlich und grenzt sich deutlich von der AfD ab. In der Vergangenheit fand er lobende Worte für Bundeskanzler Friedrich Merz.










