Wolfsburg verpasst Überraschung
Siebter nationaler Titel in Serie: Bayern gewinnt Supercup
Aktualisiert am 15.08.2026 – 21:41 UhrLesedauer: 5 Min.

Für die Bayern startet die neue Spielzeit mit dem Supercup. Wieder einmal geht es gegen Wolfsburg zur Sache. Und wieder einmal geht der Sieg am Ende nach München.
Der FC Bayern hat zum dritten Mal in Folge den Supercup gegen den VfL Wolfsburg gewonnen – mit unfreiwilliger Mithilfe der gegnerischen Torhüterin. Beim 3:0 (2:0)-Sieg des Doublesiegers gegen den Vizemeister in Ingolstadt sah die 25-jährige Stina Johannes bei den ersten beiden Toren schlecht aus.
Nach einem Kopfball von Jovana Damnjanović (32. Minute) verbuchte Johannes ein kurioses Eigentor nach Videobeweis. Beim Freistoßtreffer von Klara Bühl (45.+4) patzte die deutsche Nationaltorhüterin ebenfalls, reagierte beim gefühlvollen Schuss zu spät und ließ ihn unbedrängt ins Tor fallen. Vor nur 8.689 Zuschauern machte Bühl mit dem 3:0 kurz nach dem Wiederanpfiff alles klar für den Favoriten.
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Die Double-Gewinnerinnen von 2025 und 2026 feierten damit vor dem Start in die neue Saison der Bundesliga am Freitag bei Union Berlin bereits den siebten deutschen Titel nacheinander. Im Supercup, der nach einer Pause von 27 Jahren seit 2024 wieder im Spielkalender steht, sind sie nun die Rekordsiegerinnen. Wolfsburg startet am kommenden Samstag beim 1. FC Nürnberg in die Bundesliga.
Das Spiel zum Nachlesen
Fazit: Obwohl die Münchnerinnen am Ende deutlich weniger Torchancen haben, besiegen sie die „Wölfinnen“ durch einen cleveren Auftritt mit 3:0. Die überragende Doppeltorschützin Bühl sowie Damnjanović bescheren den Bayern den Sieg, Mahmutovic im Tor ließ den Wolfsburgerinnen keine Chance. Johannes aufseiten des VfL erwischte keinen guten Tag und sah bei den ersten beiden Gegentoren schlecht aus.
90. Minute +6: Abpfiff. Der FC Bayern besiegt den VfL Wolfsburg 3:0.
90. Minute +2: Wegen eines Remplers sieht Kleinherne Gelb. Es ist die erste Verwarnung dieser Partie.
90. Minute: Jegliche Angriffe der Wolfsburgerinnen werden von Mahmutovic vereitelt. Ob Flanke oder Schuss, die deutsche Nationaltorhüterin kommt problemlos an jeden Ball. Es gibt derweil fünf Minuten Nachspielzeit.
84. Minute: Das Tor für die Wolfsburgerinnen will einfach nicht fallen. Ein Fernschuss von Kleinherne zwingt Mahmutovic in die Luft. Der Ball touchiert allerdings nur die Latte. Dabei wäre ein Treffer inzwischen verdient.