Neue Umfrage

Fast jeder Zweite wünscht sich Scheitern von Schwarz-Rot

13.05.2026 – 12:38 UhrLesedauer: 1 Min.

Friedrich Merz und Lars Klingbeil: Das Bündnis aus CDU und SPD ist aktuell wenig beliebt. (Quelle: IMAGO/Chris Emil Janssen/imago)

Nur knapp jeder Dritte in Deutschland ist für die Fortführung der Regierungskoalition. Bei einer Partei ist die Unzufriedenheit besonders groß.

Fast jeder zweite Deutsche ist laut einer Umfrage für ein vorzeitiges Auseinandergehen der schwarz-roten Koalition im Bund. 49 Prozent der befragten Wahlberechtigten sagten in einer repräsentativen Insa-Umfrage, CDU, CSU und SPD sollten das Bündnis vor dem regulären Ende Anfang 2029 beenden oder eher beenden, wie die „Bild“-Zeitung berichtet.

Knapp jeder dritte Befragte (32 Prozent) gab demnach an, Schwarz-Rot solle weiter regieren oder eher weiter regieren. 19 Prozent der Befragten äußerten sich nicht.

Den Angaben zufolge sprachen sich Ostdeutsche deutlich stärker für ein vorzeitiges Ende der schwarz-roten Koalition aus als Westdeutsche. Besonders groß sei die Unzufriedenheit in der Gruppe der 40- bis 49-Jährigen: Dort wünschen sich 62 Prozent der Befragten ein Ende der Regierung. Bei den Über-70-Jährigen hingegen befürworten laut „Bild“ 49 Prozent eine Fortsetzung des Bündnisses.

Unter den Unionsanhängern würden 62 Prozent demnach bevorzugen, wenn die Koalition weiter besteht, unter den SPD-Wählern sind es 57 Prozent. Bei Menschen, die die Grünen wählen, sind demnach 55 Prozent für eine Fortführung der Regierung, bei den AfD-Anhängern wünschen sich hingegen 87 Prozent ein vorzeitiges Ende. Insa befragte für die „Bild“-Zeitung vom 8. Mai bis 11. Mai 1.003 Wahlberechtigte.

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