Behörde warnt
Fast 40 Grad: Dann drohen Unwetter und Hagel in Aachen und NRW
13.08.2026 – 18:29 UhrLesedauer: 2 Min.
Eine größere Unwetterfront mit Hagel und Starkregen braut sich über Aachen und Nordrhein-Westfalen zusammen. Schon vorher gilt eine amtliche Hitzewarnung.
Neue Unwetter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen sollen in den nächsten Tagen Aachen und Nordrhein-Westfalen erreichen. Spätestens am Samstag (15. August) rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit einem Wetterumschwung im Westen Deutschlands. Die Verantwortlichen schließen kräftige Schauer, Gewitter sowie Starkregen und Hagel nicht aus. Auch Sturmböen mit einer Geschwindigkeit von mehr als 100 km/h sind möglich.
Zuvor erreicht Nordrhein-Westfalen allerdings noch einmal eine stärkere Hitzewelle. Bis Freitagabend rechnet der DWD im Bundesland mit Höchstwerten um die 38 Grad. Einige Wettermodelle erwarten sogar bis zu 39 Grad kurz vor dem Wochenende. Für weite Teile Nordrhein-Westfalens, darunter Aachen und die umliegenden Städte und Gemeinden, ist für Freitag bereits eine amtliche Hitzewarnung ausgerufen worden.
Wetter Aachen und NRW: Bis zu 39 Grad – dann droht Starkregen
Am Freitag bleibt es zunächst sonnig und niederschlagsfrei. Die Temperaturen steigen im Tagesverlauf auf 34 bis 38 Grad. Das US-Wettermodell GFS, das zuletzt auch Höchstwerte von bis zu 41 Grad prognostiziert hatte, rechnet im Aachener Umland mit Höchstwerten von 39 Grad. Betroffen ist vor allem der Rhein-Erft-Kreis. Andere Modelle rechnen mit Höchstwerten, die bei etwa 35 Grad liegen.
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Bereits am Samstag drohen dann allerdings erste Unwetter. Im DWD-Wetterbericht für Nordrhein-Westfalen heißt es: „Am Samstag zunächst heiter, im Tagesverlauf von Westen zunehmend wolkig und einzelne, teils kräftige Schauer und Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich, lokale Unwetter nicht ausgeschlossen.“ Noch lässt sich allerdings schwer vorhersagen, wo und wie stark die Unwetter NRW treffen werden.
Gewitter und Hagel: Unwetterfront erreicht NRW nach Hitzewelle
Die Prognosen der verschiedenen Wettermodelle sind ebenfalls noch ungenau. So erwartet das Schweizer Wettermodell Swiss-MRF die stärksten Regenfälle im Westen Deutschlands, allerdings eher im Grenzgebiet zwischen NRW und Rheinland-Pfalz. Dort sollen bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter am Wochenende fallen. In Aachen werden dagegen fünf bis sieben Liter erwartet.
Deutlich geringer fallen die Prognosen des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersagen (ECMWF) aus. Dort sollen in Nordrhein-Westfalen maximal zehn Liter fallen, in Aachen sind nur vereinzelte Schauer möglich. Das deutsche Wettermodell ICON rechnet im Sauer- und Siegerland mit bis zu 20 Litern Regen – in Aachen sollen es bis zu zehn Liter werden.