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HSV-Fans liefern sich Massenschlägerei mit BVB-Anhängern

Aktualisiert am 22.03.2026 – 13:02 UhrLesedauer: 6 Min.

Fans des Hamburger SV (Symbolbild): In Dortmund kam es nach Abpfiff zu einer Auseinandersetzung zwischen den Fanlagern. (Quelle: imago)

Der Hamburger SV ist einer der größten Vereine Deutschlands. Im Newsticker auf t-online gibt es alle wichtigen Meldungen rund um die „Rothosen“.

Nach dem Bundesligaspiel zwischen Borussia Dortmund und dem Hamburger SV (3:2) ist es am Samstagabend zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung in der Dortmunder Innenstadt gekommen. Laut Polizei lieferten sich Anhänger beider Vereine eine Massenschlägerei, die nur durch ein massives Eingreifen der Einsatzkräfte beendet werden konnte.

Insgesamt wurden 152 Personen vorübergehend in Gewahrsam genommen, wie die Polizei mitteilte. Informationen über mögliche Verletzte lagen zunächst nicht vor. Es sollen Strafanzeigen wegen Landfriedensbruchs gestellt werden, weitere Details werden nach Abschluss der Ermittlungen erwartet.

Der Hamburger SV hat nach einer starken ersten Halbzeit eine bittere 2:3-Niederlage bei Borussia Dortmund hinnehmen müssen und wichtige Punkte im Abstiegskampf liegen gelassen. Nach Treffern von Philip Otele und Albert Sambi Lokonga führten die Hamburger zur Pause verdient mit 2:0, ehe der BVB im zweiten Durchgang zurückkam. Besonders schmerzhaft aus HSV-Sicht: Gleich drei Elfmeter wurden gegen die Mannschaft gepfiffen, zwei davon verwandelte Ramy Bensebaini. Am Ende stand trotz guter Ausgangslage eine Niederlage, die die Mannschaft von Trainer Merlin Polzin hart trifft.

Entsprechend selbstkritisch zeigte sich HSV-Mittelfeldspieler Miro Muheim, der den entscheidenden Handelfmeter verursachte. „Am Ende war es ein Spiel mit zu vielen kleinen Fehlern von uns. Wenn du drei Elfmeter gegen dich kriegst, dann kannst du so ein Spiel halt nicht gewinnen“, sagte er. Zu seiner eigenen Aktion erklärte er: „Ich darf meine Hände da nicht so hoch ziehen. Ein dummer Fehler von mir, wird nicht mehr passieren.“ Trotz der Enttäuschung schwor Trainer Polzin sein Team unmittelbar nach Abpfiff auf die verbleibenden Spiele im Abstiegskampf ein.

Der Hamburger SV hat Stürmer Robert Glatzel aus disziplinarischen Gründen aus dem Kader für das Bundesliga-Spiel bei Borussia Dortmund gestrichen. Das berichten mehrere Hamburger Medien übereinstimmend. Zuvor hatte der 32-Jährige in einem Interview seine Reservistenrolle beim HSV als „maximal frustrierend“ bezeichnet.

Trainer Merlin Polzin und Sportdirektor Claus Costa reagierten jedoch nicht auf die Kritik an sich, sondern auf den Umstand, dass Glatzel das Interview ohne vorherige Absprache mit dem Verein gegeben hatte. „Bobby hat sich bewusst entschieden, es auf diese Weise zu machen. Das ist nicht im Einklang mit den Regeln in unserem Verein“, erklärte Polzin.

Donnerstag, 19. März 2026

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