Tödlicher Unfall in Österreich
Skifahrer bleibt kopfüber im Schnee stecken – und stirbt
22.02.2026 – 15:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Familienausflug auf der Skipiste nimmt im Zillertal ein dramatisches Ende. Der Vater fährt allein ins freie Gelände – und taucht am Treffpunkt nie wieder auf.
Ein 52-jähriger Niederländer ist am Samstag im Skigebiet Zillertal Arena in Tirol tödlich verunglückt. Der Mann war im freien Skiraum kopfüber im Tiefschnee steckengeblieben. Trotz Wiederbelebungsversuchen starb er am Abend in der Klinik Innsbruck, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.
Zu dem Unglück kam es nach Behördenangaben gegen 15.45 Uhr im Gemeindegebiet von Rohrberg. Der Mann fuhr mit seiner Ehefrau und seiner Tochter auf der rot markierten Piste Nr. 13a talwärts. Während die beiden Frauen auf der präparierten Strecke blieben, entschied sich der 52-Jährige, allein in den freien Skiraum in Richtung Rosenalmbahn zu fahren.
Am vereinbarten Treffpunkt kam er aber nicht an. „Als der Niederländer nicht am vereinbarten Treffpunkt erschien und auch nicht an sein Telefon ging, alarmierte die Frau die Bergbahnmitarbeiter“, heißt es in einer Pressemitteilung der österreichischen Polizei.
Gegen 16.15 Uhr entdeckten schließlich Mitarbeiter den Skifahrer – rund sieben Meter außerhalb der Piste im freien Gelände. Der Mann steckte kopfüber im Schnee und war leblos.
Helfer schaufelten ihn frei und begannen sofort mit der Wiederbelebung. „Er wurde freigeschaufelt und sofort reanimiert“, so die Ermittler. Die Reanimation wurde anschließend von dem eingetroffenen Notarzt des Notarzthubschraubers „Martin 7“ übernommen. Wegen schlechter Sicht konnte der Hubschrauber den Mann jedoch nicht ausfliegen.
Nach einer Bergung am Boden brachten Rettungskräfte ihn mit einem Rettungswagen in die Klinik Innsbruck. Dort starb der 52-Jährige noch am Samstagabend. Das bestätigte die Polizei auf Nachfrage der „Kronen“-Zeitung. Die Ermittler bitten mögliche Zeugen des Unglücks, sich zu melden.
Bereits Anfang der Woche hatte es in St. Anton am Arlberg ein ähnliches Unglück gegeben.
Ein 18-jähriger Österreicher war ebenfalls im freien Skiraum gestürzt und kopfüber im Tiefschnee steckengeblieben. Trotz rascher Rettung starb er später im Krankenhaus.
