Zahl der Opfer erhöht sich
Geisterfahrer-Unfall auf A45 – Kind tot
22.07.2026 – 10:03 UhrLesedauer: 2 Min.
Eine fünfköpfige Familie fährt nachts über die Autobahn – am Steuer sitzt die Mutter. Fatal: Sie ist in falscher Richtung aufgefahren, es kommt zum Unfall. Drei Tage später veröffentlicht die Polizei eine traurige Nachricht.
Nach dem Geisterfahrer-Unfall am frühen Sonntagmorgen auf der A45 ist eines der lebensgefährlich verletzten Kinder im Krankenhaus gestorben. Das zwölfjährige Mädchen sei am frühen Dienstagabend ihren Verletzungen erlegen, sagte eine Polizeisprecherin t-online am Mittwoch. Zuerst hatte die Deutsche Presse-Agentur berichtet.
Damit erhöht sich die Zahl der Toten auf drei. Ob die weiteren Unfallopfer, die nach dem Zusammenstoß in Lebensgefahr schwebten, weiterhin in kritischem Zustand sind, konnte die Polizeisprecherin zunächst nicht sagen.
Der Unfall hatte sich am Sonntag um 1.52 Uhr nachts nahe der hessischen Stadt Florstadt ereignet. Den bisherigen Ermittlungen zufolge war die fünfköpfige Familie aus Obernburg in Bayern in falscher Richtung an der Anschlussstelle Florstadt auf die A45 aufgefahren.
Mehrere Minuten mit hohem Tempo in die falsche Richtung
Am Steuer saß die 34 Jahre alte Mutter. Außerdem befanden sich der 39 Jahre alte Vater und drei Kinder im Alter von 10, 12 und 15 Jahren im Auto.
Laut der Polizei fuhr die Frau mehrere Minuten mit hoher Geschwindigkeit in die falsche Richtung – offenbar ohne ihren verhängnisvollen Fehler zu bemerken. Dann krachte es: Das Auto der Familie stieß frontal mit dem Wagen eines 70-Jährigen zusammen.
Die Mutter und der 70 Jahre alte Fahrer des anderen Autos starben. Der Vater und die drei Kinder wurden lebensgefährlich verletzt. Die Polizei geht von einem tragischen Unfall aus. Zur Ermittlung des genauen Unfallherganges wurde durch die Staatsanwaltschaft Gießen ein Gutachter beauftragt.










