Übergriff in Pompeji

Mann gibt sich als Touristenführer aus – und lockt Teenager in Falle


17.09.2026 – 11:17 UhrLesedauer: 1 Min.

Die archäologische Ausgrabungsstätte von Pompeji (Symbolbild): Im August soll es in der antiken Stadt zu einem Übergriff gekommen sein. (Quelle: Alessandra Tarantino/AP/dpa./dpa)

Ein Mitarbeiter der Ausgrabungsstätte Pompeji lockt einen Teenager in einen gesperrten Bereich und nötigt ihn sexuell. Die Polizei vermeldet Wochen später eine Festnahme.

Ein Mann soll sich in Pompeji als Touristenführer ausgegeben haben – und so einen 17-Jährigen in einen abgelegenen Bereich der Ruinenanlage geführt haben, wo er ihn sexuell genötigt haben soll. Wie mehrere italienische Medien berichten, wurde der mutmaßliche Täter jetzt von der italienischen Polizei festgenommen.

Laut den Berichten ereignete sich der Vorfall bereits am 16. August. Am Eingang der Ausgrabungsstätte hat der 56-jährige Mann demnach den Teenager angesprochen und ihn gefragt, ob er einen Führer benötige. Der Jugendliche habe verneint – später soll er auf der Anlage von dem Mann aber noch einmal abgepasst worden sein.

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Er führte ihn in einen abgelegenen Teil der Stadt

Wie die italienischen Medien berichten, handelt es sich bei dem mutmaßlichen Täter um einen Mitarbeiter der Ausgrabungsstätte. Er soll unter anderem eine Uniform der Anlage getragen haben.

Der Verdächtige soll dem Teenager angeboten haben, ihn zur „Casa di Ercole“ zu führen – einem Teil der Anlage, der für die Allgemeinheit eigentlich nicht zugänglich ist. Auf einer Bank in dem Inneren des Hauses sei es dann zu den Übergriffen gekommen.

Laut „Repubblica“ wurde der Mann mit Zeugenaussagen des Opfers und Aufnahmen von Überwachungskameras überführt. Er sitze nun in Untersuchungshaft. Der Direktor der archäologischen Anlage sprach dem Opfer sein Mitgefühl aus.

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