Ermittler enthüllen Details
Mit dieser Waffe wurde der achtjährige Fabian getötet
Aktualisiert am 09.03.2026 – 10:24 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Fall des getöteten achtjährigen Fabian aus Mecklenburg-Vorpommern hat Deutschland bewegt. Jetzt haben die Ermittler Anklage erhoben.
Im Fall des vor über fünf Monaten getöteten achtjährigen Fabian aus Güstrow hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen die Verdächtige erhoben. Das teilte die Behörde am Montagvormittag mit.
Es bestehe der „Verdacht des heimtückischen Mordes“, die Beschuldigte habe „aus niedrigen Beweggründen gehandelt“, so die Staatsanwaltschaft.
Bei der Beschuldigten handelt es sich den Ermittlern zufolge um Gina H. Sie ist die Ex-Freundin von Fabians Vater. Nach bisherigen Ermittlungen soll sich die nun Angeklagte am Morgen des 10. Oktober 2025 zu der Wohnung in Güstrow begeben haben, in der Fabian mit seiner Mutter lebte. Dort soll sie den „ihr gut bekannten“ Jungen unter einem Vorwand aus dem Haus gelockt haben.
Anschließend, so die Staatsanwaltschaft, habe H. den Jungen mit ihrem Auto zu einem Feldstück in der Nähe des rund 15 Kilometer entfernten Klein Upahl gefahren und sei mit ihm zu einem verdeckt liegenden Teich gelaufen. „Dort soll sie den Jungen, wie von ihr alleine geplant und durchgeführt, mittels mindestens sechs Messerstiche im Bereich des Oberkörpers getötet haben“, teilten die Ermittler mit. Um die Spuren der Tat zu beseitigen, soll die Beschuldigte den Leichnam mittels Brandbeschleuniger angezündet haben.
Gina H. hatte angegeben, die Leiche des Jungen bei einem Spaziergang zufällig entdeckt zu haben. Im Gespräch mit dem „Nordkurier“ bestritt sie daraufhin, etwas mit dem Tod Fabians zu tun zu haben.
