Polizeieinsatz in Zug nach Dresden

Roller-Streit: Fahrgast bedroht Schaffner

28.02.2026 – 18:49 UhrLesedauer: 1 Min.

Ein Regionalzug (Symbolbild): Ein Schaffner wird bedroht und ruft die Polizei. (Quelle: Robert Michael/dpa/dpa-bilder)

Ein 35-Jähriger reagiert aggressiv auf die Aufforderung, Durchgänge im vollen Zug freizuhalten. Der Vorfall führt zu Verzögerungen zwischen Leipzig und Dresden.

Ein Streit um einen Roller hat am Samstag zu einem Polizeieinsatz in einem Regionalzug von Leipzig nach Dresden geführt. Der Zug musste am Bahnhof Leipzig-Engelsdorf anhalten, nachdem ein Fahrgast einen Zugbegleiter bedroht hatte.

Wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte, habe ein 35 Jahre alter Fahrgast dem Zugpersonal am Mittag in dem Regionalzug verbal gedroht. Der Zugbegleiter habe daraufhin die Polizei gerufen.

Nach Angaben der Bundespolizei kam es zum Streit in dem vollen Zug, nachdem der Zugbegleiter dazu aufgefordert hatte, Türen und Gänge freizuhalten. Der 35-Jährige kam der Aufforderung mit seinem Roller nicht nach. Als ihn der Zugbegleiter darauf ansprach, bedrohte er ihn mit Worten.

Der Zug habe gleich an der ersten Station nach dem Leipziger Hauptbahnhof in Engelsdorf länger gestoppt. Dort wartete er auf die Polizei. Gewalt oder einen tätlichen Angriff habe es nicht gegeben, sagte der Sprecher der Bundespolizei. Der 35-Jährige konnte seine Fahrt nicht fortsetzen. Der Regionalzug fuhr indes mit Verspätung weiter.

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