Sturm legt Fähren lahm
Vier Meter hohe Wellen: Nordsee-Insel plötzlich abgeschnitten
Aktualisiert am 25.03.2026 – 16:33 UhrLesedauer: 1 Min.
Sturmböen, Kälte und hohe Wellen: Die Verbindung zur Insel Helgoland ist vorerst gekappt. Mehrere Fähren fallen aus. Erst zum Wochenende soll sich die Lage beruhigen.
Wegen des stürmischen Wetters fahren derzeit keine Fähren nach Helgoland. Betroffen sind Verbindungen von Hamburg und Cuxhaven. Nach Angaben der Reedereien sollen die Schiffe frühestens am Freitag wieder verkehren, wenn sich die Lage auf der Nordsee beruhigt.
Konkret bleibt der Katamaran „Halunder Jet“ vorerst im Hafen. Geschäftsführer Tim Kunstmann von FRS Helgoline erklärte, Fahrten bei bis zu vier Meter hohen Wellen seien zwar technisch möglich – für Passagiere jedoch kaum zumutbar.
Der „Halunder Jet“ verbindet Hamburg und Cuxhaven normalerweise täglich mit der Hochseeinsel, von Brunsbüttel aus starten Fahrten mehrmals pro Woche. Erst vergangene Woche war der Katamaran in die neue Saison gestartet.
Auch die Reederei Cassen Eils hat ihre Verbindungen gestrichen. Sowohl das Seebäderschiff „Helgoland“ als auch der Katamaran „Nordlicht“ fahren am Mittwoch und Donnerstag nicht. Beide Schiffe pendeln üblicherweise zwischen Cuxhaven und der Insel.
Der Deutsche Wetterdienst meldet schwere Sturmböen über der Nordsee. Auch Teile von Niedersachsen und Schleswig-Holstein sind betroffen. Im Laufe des Donnerstags soll der Wind nachlassen.
Gleichzeitig bringt eine Nordwestströmung kalte Polarluft nach Norddeutschland. Die Temperaturen sinken in Richtung null Grad, regional sind sogar Nachtfrost und Schneeregen möglich.
