Ausflugsziel ab Düsseldorf
Dieses idyllische Städtchen bezaubert mit Fachwerk und Natur
Aktualisiert am 06.04.2026 – 02:25 UhrLesedauer: 2 Min.
Hattingen überrascht mit einer malerischen Altstadt. Besucher können drei mittelalterliche Burgen erkunden und die Flusslandschaft entlang der Ruhr genießen.
Wer beim Ruhrpott vor allem an Industrie und wenig idyllische Orte denkt, war vermutlich noch nie in Hattingen. Die Stadt im Ennepe-Ruhr-Kreis liegt direkt an der Ruhr und grenzt an die Städte Wuppertal, Essen und Bochum. Besucher werden hier von einer gut erhaltenen Fachwerk-Altstadt überrascht und können in den angrenzenden Naherholungsgebieten im Ruhrtal wandern, Fahrrad fahren oder Wassersport betreiben.
Neben den rund 150 erhaltenen Fachwerkhäusern, die die Stadt Hattingen gerne als „Altstadt des Ruhrgebiets“ bezeichnet, ist besonders die St.-Georgs-Kirche aus dem 13. Jahrhundert sehenswert. Außerdem bietet die Innenstadt rund 150 Geschäfte, die zum Bummeln einladen. Im Westfälischen Industriemuseum Henrichshütte lässt sich Industriekultur erleben.
Hattingen hat zudem drei mittelalterliche Burgen: Burg Blankenstein, die Isenburg und die Wasserburg Kemnade. Erstere ermöglicht den Besuchern einen tollen Blick ins Ruhrtal, letztere beherbergt eine der größten Spardosensammlungen Deutschlands.
Hattingen hat eine gute Verkehrsanbindung und ist über den Ruhrtal-Radweg auch leicht mit dem Rad zu erreichen. Wer es bequemer haben möchte, nimmt die Bahn. Vom Düsseldorfer Hauptbahnhof geht das allerdings nur mit einem Umstieg in Essen. Mit dem Auto geht es in knapp einer Stunde über die A44 und A52 bis zur Ausfahrt Essen-Kupferdreh und dann weiter über Landstraßen. Im Stadtzentrum stehen laut Auskunft der Stadtverwaltung 1.600 Parkplätze zur Verfügung.









