Bereits fünf Tote
Mysteriöse Krankheit in Burundi ausgebrochen
25.04.2026 – 03:15 UhrLesedauer: 2 Min.
Die WHO hat mehrere rätselhafte Todesfälle im ostafrikanischen Burundi gemeldet. Experten suchen nach der Ursache.
Im ostafrikanischen Burundi rätseln Experten über eine Krankheit, die bereits fünf Tote gefordert hat. Wie die Weltgesundheitsorganisation mitteilt, sind 35 weitere Personen krank geworden, ohne dass bislang eine Ursache festgestellt werden konnte.
In ersten Laboranalysen seien Ebola und das Marburg-Virus ausgeschlossen worden, hieß es in einer Mitteilung der Organisation. Auch Gelbfieber und andere Infektionen kämen nicht in Frage.
Die WHO wurde am 31. März alarmiert, als mehrere Menschen mit Symptomen wie Fieber, Erbrechen, Durchfall, Blut im Urin, Schwäche und Bauchschmerzen gemeldet wurde. Sie stammen offenbar alle aus dem Mpanda-Distrikt. Bei einigen Fällen wurde eine Blutarmut diagnostiziert.
„Es ist zwar beruhigend, dass die vorläufigen Untersuchungen keine Hinweise auf diese schweren Infektionen ergeben haben, doch laufen derzeit weitere Untersuchungen, um die Ursache der Erkrankung zu ermitteln“, sagte Dr. Lydwine Badarahana, Gesundheitsministerin von Burundi. „Es werden alle notwendigen Maßnahmen ergriffen, um die öffentliche Gesundheit zu schützen und eine mögliche Ausbreitung der Infektion zu verhindern.“
Aus der Hauptstadt Gitega seien Experten in das Gebiet geschickt worden, um die Ermittlungen zu unterstützen. Die WHO hat bereits geholfen, Proben von den Patienten in die Demokratische Republik Kongo auszufliegen. Dort sollen weitere Untersuchungen vorgenommen werden.
Hilfe soll außerdem vom Afrikanischen Zentrum für Seuchenkontrolle (CDC-Africa) kommen. Ein Team soll nach Burundi fliegen, teikte laut dem Sender ntv der Mpox-Experte Professor Yap Boum mit. Er ist spezialisiert auf seltene Tropenkrankheiten. Er kündigte laut Bericht an, dass er die Ursache für die Todesfälle finden werde. Er sehe es als gute Nachricht an, dass es bislang keine neuen Fälle gab.
