Im Video | Keine Hoffnung mehr für den Wal „Timmy“

Player wird geladen

Quelle: reuters

Verantwortliche und Helfer sehen sich dem Ministerium zufolge zunehmenden Anfeindungen ausgesetzt. Es gebe auch Morddrohungen, hieß es.

Minister Backhaus erklärte dazu, er verstehe, dass die Situation für die Menschen sehr emotional sei: „Das Spektrum reicht von Trauer, Hilflosigkeit bis hin zu Wut“, sagte er. Auch er sei traurig, „dass wir dem majestätischen Tier nicht helfen können“. Aber er akzeptiere es nicht, dass Mitarbeitende auch im Privaten bedroht würden. Strafrechtlich relevante Äußerungen würden angezeigt.

Zugleich äußerte Backhaus die Hoffnung, dass sich die Situation beruhigt: Mittlerweile habe auch der als Walflüsterer bekannt gewordene Meeresbiologe Robert Marc Lehmann eingeräumt, dass weitere Rettungsversuche sinnlos wären. „Solche Aktionen würden dem sterbenden Tier nur unnötig weiteres Leid bescheren“, erklärte Backhaus. „Wir müssen das Tier in Würde gehen lassen.“

Seit Anfang März ist der Buckelwal mehrfach gestrandet. Zunächst war er im Hafen von Wismar gesichtet worden, später am Timmendorfer Strand in Schleswig-Holstein und letztlich war er vor Wismar gestrandet.

Am Mittwoch waren jegliche Rettungsversuche des am Dienstag vor der Insel Poel in der Wismarbucht gestrandeten Wals eingestellt worden. Nach Angaben der Fachleute und Meeresschützer vor Ort wird das Tier wohl an dieser Stelle sterben. Wie lange der Wal noch überleben wird, lässt sich nach Einschätzung der Experten nicht vorhersagen.

Share.
Exit mobile version