Der Markt ist schwach, schaut man auf die Erlöse, fehlte faktisch ein Verkaufsmonat im vergangenen Jahr. Aber viele Händler investieren weiterhin in Standorte und Infrastruktur. Autohäuser schließen sich zu immer größeren Gruppen zusammen, bleiben aber in der Fläche präsent. Was oft unterschätzt wird, ist die enorme Bürokratiebelastung. Fragen Sie einen Verkäufer, wie viel Zeit er mit Formularen, Regularien und Dokumentation verbringt – das ist ein strukturelles Problem.
Wenn Sie den aktuellen DAT-Report in wenigen Worten zusammenfassen müssten – welche wären das?
Kaufzurückhaltung ist kein Trotz und keine Technikfeindlichkeit. Sie ist Ausdruck von Unsicherheit. Wer verstehen will, wie sich der Markt entwickelt, muss zuerst verstehen, wie die Menschen ihre Mobilitätsbedürfnisse im Alltag gestalten und wie sie entscheiden. Das ist die zentrale Botschaft.
Herr Endlein, danke für das Gespräch!
