Nach Dänemark

Ex-Trainer von Union Berlin kehrt zu altem Verein zurück

30.03.2026 – 14:50 UhrLesedauer: 1 Min.

Der ehemalige Bundesliga-Trainer Bo Svensson hat einen neuen Job (Archivbild): Er trainierte auch die Köpenicker. (Quelle: Andreas Gora/dpa/dpa-bilder)

Der frühere Union-Berlin-Coach übernimmt den Club, für den er selbst sieben Jahre als Profi spielte. Wie er auf seine Aufgabe blickt.

Bo Svensson schließt einen ungewöhnlichen Kreis: Von 1999 bis 2006 spielte der Däne für den FC Kopenhagen, bevor er als Profi in die Bundesliga wechselte. Nun übernimmt er den Hauptstadtclub als Cheftrainer.

„Es ist eine Ehre, zu meinem geliebten Club zurückzukehren und für den FC Kopenhagen verantwortlich zu sein“, sagte Svensson laut Vereinsmitteilung. „Ich gehe die Aufgabe mit Demut, aber auch selbstbewusst an.“

Für den 46-Jährigen ist es die dritte Trainerstation nach dem FSV Mainz 05 (2021–2023) und dem 1. FC Union Berlin (2024). Sein erstes Training soll er laut Vereinsmitteilung am Dienstag leiten. Der Verein bestätigte die Verpflichtung, nannte jedoch keine Details zur Laufzeit. Laut einem Bericht des TV-Senders Sky soll der Vertrag bis 2031 gültig sein.

Svensson tritt ein schwieriges Erbe an. Als Titelverteidiger hatte der FC Kopenhagen den Einzug in die dänische Meister-Endrunde überraschend verpasst. Der Verein trennte sich daraufhin am Sonntag von Trainer Jacob Neestrup. Zum Kader gehört auch der frühere deutsche Nationalspieler Youssoufa Moukoko.

Was er vorhat, formulierte Svensson deutlich: „Ein Wechsel ist nötig. Wir müssen Stabilität zurückgewinnen und die Freude am Spiel, damit uns die Fans wieder erkennen.“

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