Nach Eklat bei Olympia

Entlassener Skitrainer wehrt sich gegen Alkoholvorwürfe

23.04.2026 – 12:06 UhrLesedauer: 1 Min.

Igor Medved: Er trainierte zuletzt Finnlands Skispringer. (Quelle: IMAGO/GEPA pictures/ Thomas Bachun/imago)

Ein Eklat bei den Olympischen Winterspielen kostet Igor Medved seinen Job. Nun bezieht er Stellung zu weiterführenden Vorwürfen.

Igor Medved wurde während der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina unter Alkoholeinfluss erwischt. Der finnische Verband suspendierte den damaligen Skisprungtrainer zunächst, später kam es zur Trennung. Im Interview mit der Sportzeitung „Ekipa“ äußerte sich der Slowene nun ausführlich zu dem Vorfall.

„Ich habe einen Fehler gemacht, für den ich mich entschuldigt habe. Es passierte nicht während meiner Arbeitszeit und ich habe niemandem geschadet“, sagte Medved. „Ob die Entscheidung des finnischen Verbandes zu hart war oder nicht, ist ihr Urteil. Natürlich tut es mir leid, dass es dazu gekommen ist.“

Die Entlassung selbst bewertete Medved weniger dramatisch. Mit Blick auf seinen ohnehin auslaufenden Vertrag erklärte er: „Ich hätte nicht um jeden Preis weitergemacht“. Eine Verlängerung sei für ihn nur unter bestimmten Bedingungen infrage gekommen.

Berichte über weitere angebliche Alkoholvorfälle lösen beim Slowenen unterdessen Unmut aus. „Leider habe ich viele Dinge über mich gelesen, die nicht wahr sind“, stellte Medved klar. „Aber darüber möchte ich lieber nicht mehr sprechen.“

Nach eigener Aussage hat er das Kapitel Finnland inzwischen abgeschlossen, richtete den Blick daher voraus: „Ich habe zwei gesunde Arme und Beine und mein Kopf sitzt an der richtigen Stelle. Also werde ich in der Lage sein, meinen Platz zu finden. Es gab einige Gespräche, aber nichts ist in den letzten Zügen“, sagte Medved zu seiner Zukunft. Zudem betonte er: „Ich kann in meinem Leben immer noch etwas anderes machen, als Skispringer zu trainieren.“

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