Newsblog zum 1. FC Köln

Ex-Profi verliert Trainerposten nach nur zwei Spielen


Aktualisiert am 28.07.2026 – 07:05 UhrLesedauer: 39 Min.

Miso Brecko an der Seitenlinie (Archivbild): Der Ex-Profi des 1. FC Köln wurde nach nur zwei Spielen als Trainer entlassen. (Quelle: IMAGO / GEPA pictures)

Der 1. FC Köln bereitet sich auf die Bundesliga-Saison 2026/2027 vor. Bleibt Said El Mala? Wer sind die Neuzugänge? In unserem Newsblog finden Sie alle wichtigen Meldungen rund um das Geißbockheim.

NK Olimpija Ljubljana hat Trainer Miso Brecko nach nur zwei Pflichtspielen der neuen Saison entlassen. Das gab der slowenische Hauptstadtklub bekannt. Der 42-Jährige hatte den Posten erst am 9. Juni angetreten und zuvor Sloweniens U19-Nationalmannschaft betreut. Brecko war beim 1. FC Köln als Rechtsverteidiger aktiv, war zeitweise Kapitän und erzielte in einem Derby gegen Borussia Mönchengladbach zwei Tore.

Als Grund nannte der Verein die sportliche Lage: Die Mannschaft hatte vier Niederlagen kassiert und dabei nur ein Tor erzielt. Sportdirektor Necat Aygün teilte der Vereinsführung seine Entscheidung mit, den Cheftrainer auszutauschen. Laut Klubmitteilung markiert der Saisonstart den schlechtesten in der Vereinsgeschichte und ließ das Team auf den letzten Tabellenplatz abrutschen. Ziel sei eine „sportliche Neuausrichtung“, um die Mannschaft „so schnell wie möglich wieder auf Erfolgskurs zu bringen“.

Brecko selbst meldete sich anschließend über die sozialen Medien bei den Fans zu Wort. Er schrieb, er sei sich von Anfang an bewusst gewesen, worauf er sich einlasse: „Ich wusste, dass es nicht einfach werden würde, insbesondere aufgrund der Zusammenarbeit mit einigen Personen in der Vereinsführung. Und das ist nicht Olympia. Ein Verein wie Olimpija gibt nicht auf!“

Er betonte, er und sein Trainerteam hätten die Mannschaft physisch und taktisch gut vorbereitet: „In beiden Spielen waren wir statistisch gesehen der bessere Gegner und in vielen Aspekten des Spiels dominant, auch wenn ich weiß, dass wir nicht perfekt gespielt haben. Das Glück war uns auch nicht hold. Und im Fußball entscheiden letztendlich die Tore.“

Gleichzeitig übte Brecko Kritik an Teilen der Vereinsführung. Er habe „vom ersten Tag an“ gewusst, dass eine langfristige Zusammenarbeit mit bestimmten Personen dort „wohl nicht lange möglich sein würde“. Er habe auf Missstände hingewiesen, die seiner Ansicht nach behoben werden müssten. Dennoch bereue er es „keine Sekunde“, die Herausforderung angenommen zu haben: „Würde ich heute erneut entscheiden müssen, würde ich genauso handeln. Nicht wegen der Vereinsführung, sondern wegen derer, die sich mit Herzblut für den Verein einsetzen, der Spieler und vor allem wegen des Vereins selbst.“

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