Newsblog zum Hamburger SV

Ex-HSV-Profi startet erfolgreich in den USA

Aktualisiert am 22.02.2026 – 15:27 UhrLesedauer: 18 Min.

Silvan Hefti am Ball: Der Schweizer Verteidiger feierte am Wochenende seine Premiere in der MLS. (Quelle: IMAGO / Imagn Images)

Der Hamburger SV ist einer der größten Vereine Deutschlands. Im Newsticker auf t-online gibt es alle wichtigen Meldungen rund um die „Rothosen“.

Sonntag, 22. Februar 2026

Beim Hamburger SV wurde Silvan Hefti nach dem Aufstieg in der Bundesliga aussortiert. Nicht eine Sekunde lang stand der Rechtsverteidiger aus der Schweiz in der Hinrunde auf dem Platz. Im Januar wechselte Hefti deshalb in die USA. Am Sonntag gab der 28-Jährige sein Debüt für seinen neuen Verein D.C. United: Beim 1:0-Sieg über Philadelphia Union spielte er 90 Minuten lang durch.

Samstag, 21. Februar 2026

Der Hamburger SV hat nach dem 1:1-Unentschieden in Mainz scharfe Kritik am Schiedsrichter Robin Braun geübt. Zwei Mainzer Spieler entgingen trotz klarer Vergehen dem Platzverweis, Coach Urs Fischer wechselte sie vorsorglich aus.

Miro Muheim sagte nach dem Spiel bei „Sky“: „Ich habe schon lange nicht mehr gegen so eine Tretertruppe gespielt. Dass die Schiedsrichter da nicht eingreifen, ist Wahnsinn und unverständlich.“

Der 30-jährige Referee aus Wuppertal hätte in der kampfbetonten Partie gleich zwei Mainzer Spieler des Feldes verweisen müssen. Sowohl Silas als auch Dominik Kohr kamen jedoch um die fällige zweite Verwarnung herum. „Es steht außer Frage, dass die eine oder andere Entscheidung zu unseren Gunsten hätte ausfallen können. Wenn man die Szenen sieht, sind das klare Gelb-Rote Karten“, klagte HSV-Trainer Merlin Polzin.

Mainz-Coach Urs Fischer räumte ein, dass sich sein Team nicht hätte beschweren können, wenn es in Unterzahl geraten wäre. Der 60-Jährige hatte in beiden Fällen umgehend reagiert und seine gefährdeten Profis schnell aus dem Spiel genommen. „Wenn du schon belastet bist, musst du vorsichtig sein. Die Auswechslungen kamen zum richtigen Zeitpunkt“, sagte Fischer.

Silas, der für ein Foul an Capaldo in der 39. Minute die zweite Gelbe Karte hätte sehen müssen, blieb nach der Pause in der Kabine. Für Kohr war Anfang der zweiten Halbzeit kurz nach einem heftigen Einsteigen gegen Muheim vorzeitig Schluss.

„Das war ganz klar eine Gelbe Karte. Er geht mit gestrecktem Bein rein und trifft mich am Schienbein“, haderte Muheim mit den Entscheidungen des Referees. Der HSV-Profi fügte hinzu: „In Überzahl wäre vielleicht mehr möglich gewesen.“

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